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Düsseldorf: Düsseldorfs höchstes Wohnhochhaus

Düsseldorf : Düsseldorfs höchstes Wohnhochhaus

Im Herbst ist Baubeginn für den ersten von drei Wohnhaus-Türmen im Quartier Central. Die Gebäude werden je 62 Meter hoch und sind mit 19 Etagen geplant. 163 Einheiten pro Gebäude-Komplex werden als Eigentums- oder Mietwohnungen angeboten. Die Preise liegen im höheren Bereich.

Sie werden jeweils rund 62 Meter hoch sein, 19 Etagen haben und ihre Quadratmeterpreise sind mit 2800 bis zu 10 000 Euro pro Quadratmeter nichts für den kleinen Geldbeutel. Im Herbst ist Baubeginn für das erste von drei geplanten Wohnhochhäusern im neuen Pempelforter Stadtviertel Quartier Central. Im Herbst 2014 sollen dann die ersten Eigentümer und Mieter in das dann höchste Wohnhochhaus Düsseldorfs einziehen.

D'or (Gold) wird das Gebäude heißen, eine Anlehnung an die französischen Namen im gesamten Quartier Central. "Zwei Wohnhochhäuser entwickeln wir selbst, das dritte wird von einem spanischen Investor betreut", sagte gestern Vorstand und Alleinaktionär Reinhold Knodel. Insgesamt werden rund 75 Millionen Euro in die bis Ende 2015 geplanten drei Wohnhochhäuser plus jeweiliger Riegelgebäude davor investiert.

Alle mit Balkonen "über Eck"

Für das neue Pempelforter Stadtviertel bedeutet das 330 Eigentumswohnungen in den drei Hochhäusern und etwa 160 Mietwohnungen in den jeweils siebengeschossigen Gebäuden daneben. Alles wird zum Berty-Albrecht-Park in süd-westliche Richtung hin ausgerichtet sein. Da die Etagen versetzt gebaut werden und somit eine "glatte" Außenwand des gesamten Hochhauses vermieden wird, haben alle Wohnungen einen Balkon "über Eck". Die Vermarktung hat jetzt begonnen. Mehr als 450 Anfragen gebe es bereits, sagt Pandion-Vorstand Klaus Verhufen. 15 Interessenten hätten bereits einen Notartermin, um den Kauf einer Wohnung zu beurkunden. Ganz preiswert ist das nicht. Die Wohnungen sind zwischen 60 und 200 Quadratmeter groß, die zwei Penthouses eines Hochhauses können je nach Zuschnitt bis zu 400 Quadratmeter groß sein. Somit liegen die Preise zwischen 170 000 und maximal vier Millionen Euro.

Dazu kommen aber noch die Kosten für den Concierge-Dienst. 50 Cent pro Quadratmeter pro Monat sind noch hinzuzurechnen dafür, dass der Mann am Empfang alle möglichen Dienste organisiert: Wagenwäsche, Blumendienst, Kleiderreinigung, Ticketreservierung (Die Dienste müssen natürlich gesondert bezahlt werden).

Die im Osten angrenzende Toulouser Allee plus Bahnlinie sollen dank Flüsterasphalt auf der Straße und speziellen Dämmmaßnahmen am Hochhaus keine Lärmbelästigung sein, verspricht Knodel. Die siebengeschossigen Riegel um das Wohnhochhaus herum werden nach Osten hin zur Bahnlinie nur aus Büroflächen bestehen. Dazu kommt eine Tiefgarage auf zwei Ebenen, die so angelegt ist, dass jede Wohnung einen Stellplatz hat.

(RP)