Außergewöhnliche Häuser in Düsseldorf Einstiger Schutzraum – so lebt es sich im umgebauten Bunker

Düsseldorf · Es braucht viel Mut, um aus einem Bunker einen Wohn- oder Kulturbau zu machen. In Düsseldorf haben sich das drei Teams getraut. Die Ergebnisse: besondere Wohnungen mit fantastischen Aussichten, fast energieautark, mal günstig, mal luxuriös, und eine Musikbar wie in New York.

Das sind die drei Bunkerprojekte in Düsseldorf ​
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Das sind die drei Bunkerprojekte in Düsseldorf

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Foto: Andreas Bretz

Durch ein großes Panoramafenster fällt der Blick von Achim Hüren gen Westen. Hier oben, vom vierten Stock aus, ist der ein paar Hundert Meter entfernte Kirchturm gut zu sehen. „Das ist St. Benediktus. Für einen Heerdter geht es nicht besser“, sagt der 65-Jährige. Der Düsseldorfer lebt mit seiner Familie in einem anderen Heerdter Wahrzeichen, das früher jedoch ein Schandfleck war: im ehemaligen Bunker an der Pariser Straße. Der stand Jahrzehnte als grauer, hässlicher Klotz gegenüber dem Heerdter Krankenhaus am Straßenrand. Kostenpflichtiger Inhalt Dass aus ihm einmal ein Ort mit Traumwohnungen werden würde, war nicht zu ahnen. Der Name des Gebäudes entpuppte sich als Programm: In einem animierten Film war schon vor dem Baustart zu sehen, wie aus dem Bunker der „Papillon“ wurde, der sich auffaltet und weitere Kuben und Terrassen andockt. Ein einmaliges und geradezu fantastisch anmutendes Projekt, das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes 2016 mit dem Award für das am besten revitalisierte Gebäude ausgezeichnet wurde.