Düsseldorfer Verein organisiert Sportprojekte in sozialschwachen Stadtteilen

Sportprojekt für Schulen : Verein organisiert Schul-Basketball-Turnier

Beim Projekt des Vereins sps  werden Schulkinder von Profis der ART Giants trainiert. Im Januar treten neun Schulen gegeneinander an.

Die Joseph-Beuys-Gesamtschule ist der neueste Teilnehmer am Projekt „Basketball at School“.  Das gehört zum Angebot des Vereins „sports partnership (sps)“, der  seit 2011 Schülern auch außerhalb der Schule und abseits von teils teuren Sportvereinen Sportprojekte anbietet. Vor allem wo kein Geld für zusätzliche Sportvereine zur Verfügung steht, kulturelle Unterschiede das Miteinander erschweren, oder eine Sprachbarriere im Weg steht, sollen die Schüler durch Sport zueinander finden. Deshalb engagiert sich der Verein besonders an Stadtteilen mit sozialem Handlungsbedarf.

Beim Basketball machen Kinder aus nunmehr neun Schulen mit. Dabei soll die Erfahrung sich deutlich vom Sportunterricht abheben. Nicht nur werden die Kinder in dieser besonderen Basketball-AG von Profitrainer Eli Saou (Coach des Jugendteams der ART Giants) trainiert. Beim Training vorige Woche gaben auch zwei Spieler der Giants Tipps.  Monika Lehmhaus, Vorstandsvorsitzende des sps, war beim Start der neuen Gruppe mit dabei. „Die Kinder trainieren ein Jahr lang jede Woche und arbeiten ganz bewusst auf ein Ziel hin“, sagt sie. Im Januar treten nämlich alle teilnehmenden Schulen  zum jährlichen Turnier an. 

Dass es am Ende ein Turnier gegen andere Schulen gibt, begeistert auch die Sechst- und Siebtklässler der Beuys-Schule. So zum Beispiel Adriana. Die Siebtklässlerin ist eines von zwei Mädchen, die sich für die Gruppe interessiert haben. Das Turnier ist für sie eine große Motivation, wobei vor allem das Training mit den Giants sie angelockt hat: „Das ist schon ein großer Unterschied. Das sind ja schließlich Profis!“ Ähnlich sieht es auch Dustin, der ebenfalls die siebte Klasse besucht. Er ist erst vor wenigen Monaten von Bremen nach Düsseldorf umgezogen und hat dort bereits zwei Jahre lang Basketball gespielt. Das Coaching durch die Profitrainer sei aber auch für ihn etwas ganz besonderes.

Finanziert werden die Projekte des sps ausschließlich durch Spenden. So zum Beispiel durch Klaus Murmann von der Firma igat. Wie schon im letzten Jahr wurden 10.000 Euro an die sps gespendet um diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen. „Spenden wie diese fließen ausschließlich in die Kurse und Trainer“, so Monika Lehmhaus. Die professionellen Trainer haben natürlich alle ihren Preis und auch Trikots und Sportgeräte werden durch den Verein finanziert.

Neben Basketball organisiert der sps aktuell auch Sportprojekte rund um  Boxen, Reiten und Zumba.