Nach dem Rassismus-Skandal Düsseldorfer Schauspielhaus hat externe Hilfe angefragt

Düsseldorf · Rassismus an den Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt war Thema im Fachausschuss des Stadtrates. Alle mussten Auskunft darüber geben, ob es Vorfälle wie am Theater auch bei ihnen gab.

 Generalintendant Wilfried Schulz berichtet im nächsten Kulturausschuss über die neuen Strukturen am Schauspielhaus.

Generalintendant Wilfried Schulz berichtet im nächsten Kulturausschuss über die neuen Strukturen am Schauspielhaus.

Foto: Anne Orthen (ort)

Das Düsseldorfer Schauspielhaus erweitert seine Struktur, um mit Fällen von Rassismus besser umgehen zu können. Das wurde am Donnerstag im Kulturausschuss deutlich. Dort hatte die schwarz-grüne Ratsmehrheit wissen wollen, welche Melde- und Hilfesysteme es bei den städtischen Bühnen gibt, sollten Mitarbeitende von Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus oder sexualisierter Gewalt betroffen sein. Hintergrund sind Berichte des Schauspielers Ron Iyamu, der seine Erfahrungen öffentlich gemacht hat und mehrfaches Opfer von Rassismus ist. Weitere aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter des Theaters bestätigten dies oder berichteten von eigenen Erfahrungen.