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Düsseldorfer sammeln Spenden für ein Hospiz und Menschen mit Demenz.

Gut gemacht : Hilfe für das Regenbogenland und das Café Isolde

Mit vielen Ideen haben Düsseldorfer Aktionen organisiert. Viele Menschen spendeten für gute Zwecke. Fortsetzungen sind geplant.

Kinder- und Jugendhospiz Bei ihrem Spendenlauf haben sechs Polizisten und Polizistinnen und sechs ehemalige oder aktive Soldaten wirklich alles gegeben. „Einer hat sich sogar blutige Füße gelaufen und musste deshalb nach 34 Kilometern aufgeben“, sagt der Kalkumer Christian Freiherr von Buddenbrock. Gemeinsam mit Patrick Prinssen hat er einen 42 Kilometer langen Charitylauf mit je 13 Kilogramm Gepäck organisiert, der erfolgreich in 9,5 Stunden absolviert wurde. Dabei kamen von Sponsoren und bei der Willkommensfeier am Landhaus Freemann mehr als 30.000 Euro für das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland zusammen. „Das war ein toller Erfolg, und wir wollen deshalb im nächsten Jahr eine neue Aktion mit einem neuen Spendenzweck starten“, kündigt Christian von Buddenbrock an. Dann sollen 30 Kilometer gelaufen und zwölf Kilometer gepaddelt werden.

Regenbogenland Die ungewöhnliche Aktion der Soldaten und Polizisten hat das Montessori-Kinderhaus St. Lambertus in Kalkum inspiriert. Die Kita hatte eigentlich nur eine Kinderolympiade geplant, aber dann kam der Kitaleiterin Birgit Keil spontan die Idee, darin auch einen Spendenlauf zu integrieren. 40 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis sechs Jahren sind daraufhin bis zu 50 Runden auf dem Kitagelände gelaufen und haben insgesamt 3300 Euro gesammelt. Über die Großmutter eines Kitakindes kam zudem der Kontakt mit dem Rotary-Club zustande, der die Spendensumme noch auf 7000 Euro aufstockte. Auch dieses Geld geht nun an das Regenbogenland.

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Café Isolde Auch in diesem Jahr hat die St.-Remigius-Kompanie Wittlaer für einen guten Zweck die beliebte Schützenfest-Erbsensuppe eingekocht und davon rund 600 Dosen verkauft. Der Geschmack ist legendär, das genaue Rezept geheim. Nur so viel sei verraten: In drei Schichten haben 16 Männer und Frauen rund 100 Kilo Erbsen, 30 Kilo Möhren, 65 Kilo geräucherten Bauchspeck und zwölf Kilo Suppengrün verarbeitet und beim Einkochen 150 Kilo Propangas verbraucht. Der Reinerlös von rund 1400 Euro soll erneut an das Café Isolde der Kaiserswerther Diakonie gestiftet werden. Dieses wurde vor 17 Jahren gegründet, also schon zu der Zeit, als Demenz eher noch ein Tabuthema war und es wenige Hilfsangebote gab. Seitdem werden dort mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter Demenzkranke stundenweise betreut. Das verschafft den Angehörigen wichtige Auszeiten. (brab)