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Düsseldorfer sammeln für Hospizarbeit und Flutopfer

gut gemacht : Engagement für die Flutopfer

Für einen guten Zweck wurde in den vergangenen Tagen gelaufen, gefeiert und Veranstaltungen gebucht. Viele tausend Euro kamen dabei zusammen. Das Geld geht an Organisationen, die es bitter benötigen.

Buchhandlung Das Buchhandelsunternehmen Thalia Mayersche spendet seit einem Jahr für jeden Einkauf, der über die Kundenprogramme erfolgt, für nationale und regionale Projekte zur Leseförderung. In diesem Jahr geht der gesammelte Erlös der Düsseldorfer Filialen in Höhe von 950 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland. Dort werden Familien mit Kindern betreut, die wegen einer lebensverkürzenden Erkrankung oder einer schweren Behinderung eine eingeschränkte Lebenserwartung haben.

Hospizlauf Seit mehr als 20 Jahren begleitet die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth unter der Leitung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Dorothée Marquardt und Christina Paul kostenfrei sterbenskranke Menschen und ihre Angehörigen, wenn diese die letzten Tage ihres Lebens in einer vertrauten Umgebung verbringen wollen – unabhängig von deren Glauben und Herkunft. Um diese Arbeit zu unterstützen, wurde nun der 2. Kaiserswerther Hospizlauf organisiert. Das eher mäßige Wetter mit viel Regen konnte die rund 100 Läufer nicht davon abhalten, ihre anstrengenden Runden durch den Stadtteil zu laufen. Dabei kamen insgesamt 10.000 Euro zusammen. Unter anderem werden die gespendeten Gelder für die Fortbildungen der Mitarbeiter und für Informationsabende für die Bürger rund um das Thema Sterben eingesetzt.

Sommerfest Das Benefiz-Sommerfest im Hotel de Medici an der Mühlenstraße hat mehr als 12.000 Euro eingebracht. Die Summe soll den Winzern an der Ahr beim Aufbau nach den Flutschäden helfen. „Wir hatten einige 100 Besucher bei unserer Aktion“, sagt Tobias Ludowigs, der zusammen mit Barbara Oxenfort und Florian Conzen vom Restaurant Brasserie Stadthaus die Benefiz-Aktion organisiert hat. Die Spendensumme kam durch Getränke- und Speisenverkäufe zusammen sowie durch die Tombola, für die 500 Lose zu je zehn Euro verkauft wurden. Alle Teilnehmer an dem Sommerfest arbeiteten ohne Lohn, auch die Waren und Bühnenausstattung wurden gespendet. (brab/lod)