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Nach Rheinbahn-Unfall: Düsseldorfer Piraten distanzieren sich von "Killer"-Äußerung

Nach Rheinbahn-Unfall : Düsseldorfer Piraten distanzieren sich von "Killer"-Äußerung

Der Kreisverband Düsseldorf der Piratenpartei hat in einem offenen Brief ans Fahrpersonal der Rheinbahn Bedauern darüber geäußert, dass ein ehemaliger Piraten-Kandidat Rheinbahn-Fahrer als "Killer" bezeichnet hat.

"Wir bedauern die Verunglimpfung von Ihnen allen", schreiben der Vorsitzende der Piratenpartei Düsseldorf, der Landtagsabgeordnete Oliver Bayer, und der Ratsherr Frank Grenda, gerichtet an die Angestellten der Rheinbahn.

"Die Bezeichnung einer gesamten Berufsgruppe als 'Killer' ist falsch und verletzend. Die Wortwahl war angesichts des tragischen Unfalls schlicht unangebracht, um kein Schimpfwort zu gebrauchen."

Bayer und Grenda distanzieren sich auch in einem Facebook-Post auf ihrer Seite von dem ehemaligen Piraten-Politiker, der Kandidat bei der Kommunalwahl 2014 war. Er hatte in einem Facebook-Post von "Rheinbahn Killer Fahrern" gesprochen, nachdem am 5. Januar eine junge Frau von einer Stadtbahn überfahren und gestorben war.

Der Post wird nicht ohne Konsequenzen bleiben: Die Rheinbahn hat inzwischen Strafanzeige gegen den Ex-Piraten gestellt, wie die Vorstände des Unternehmens am Rande der Debatte zu Debatte um rechtsradikale Beiträge in einer Whatsapp-Gruppe mitteilten.