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Düsseldorfer Narren verhandelt mit dem WDR über TV-Gelder

Rosensonntagszug am 29. Mai : Narren haben nächste Woche finale Verhandlung mit dem WDR

Wegen Corona wurde der Düsseldorfer Rosenmontagszug auf Ende Mai verlegt. Noch nicht abschließend geklärt ist die finanzielle Unterstützung durch den WDR.

Der Düsseldorfer Rosensonntagszug soll am 29. Mai um 11.11 Uhr starten. Das Comitee Düsseldorfer Carneval geht von 130 Wagen aus, das ist die übliche Stärke, bei den Fußgruppen sind noch Anmeldungen möglich. Der WDR wird den Umzug, der Kostenpflichtiger Inhalt wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, übertragen. In einer Video-Konferenz am Dienstagnachmittag wurde auch über die finanzielle Beteiligung des TV-Senders verhandelt. Das CC erhält alljährlich mehrere hunderttausend Euro an Fernsehgeldern, wodurch der Aufwand (Wagen, Sicherheitspersonal, Absperrungen etc) wesentlich mit finanziert wird. Beendet sind die Verhandlungen jedoch noch nicht, am Freitag kommender Woche sollen die letzten Details geklärt werden.

Die Fernsehkameras werden beim Mai-Umzug nicht auf dem Marktplatz am Rathaus, sondern auf dem Burgplatz aufgebaut. Dort sollen sich dann fünf Tribünen mit 1200 Plätzen befinden, das sind 300 mehr als sonst. Die Mehreinnahmen helfen die Kosten des Zugs zu decken. Zudem verspricht man sich bei hoffentlich schönem Wetter tolle Bilder von Düsseldorf, auch vom Rhein, dem Schiffsverkehr und der Oberkasseler Rheinfront.

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Die Wagen und die Fußgruppen sammeln sich auf der Corneliusstraße, von dort geht es Richtung Altstadt und zur Ratinger Straße, durch die das Rheinufer angsteuert wird. Nach dem Passieren des Burgplatzes sind Marktstraße und Berger Straße das Ziel, von dort wird die übliche Strecke genutzt. Auch zwölf Mottowagen von Jacquers Tilly werden wie gewohnt zu sehen sein.

Offen ist, inwieweit der Ukraine-Krieg den verlegten Narren-Zug beeinflusst. Dies hänge vom weiteren Verlauf ab, ist zu hören. 

(ujr)