1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorfer Musikschüler werden wieder vor Ort unterrichtet

Corona-Lockerungen in Düsseldorf : Bis zu 1500 Musikschüler am Start

Die Clara-Schumann-Musikschule beginnt mit Einzelunterricht an drei Standorten. Die Räume der öffentlichen Schulen können noch nicht genutzt werden. Was bereits geht und worauf Eltern und Nachwuchs noch warten müssen.

Für viele Eltern ist der Neustart der Musikschulen ein wichtiger Schritt hin zu mehr Normalität. „Die Freude in den Familien, aber auch bei unseren rund 170 Lehrern ist wirklich groß“, sagt Doris Bischler, Leiterin der städtischen Clara-Schumann-Musikschule (CSM). Der Präsenzunterricht startet dort in dieser Woche mit Einzelunterricht und ist auf die drei Standorte an der Prinz-Georg-, der Aachener sowie der Comeniusstraße beschränkt. „Die öffentlichen Schulen, in denen wir viele Räume nutzen, bleiben vorerst noch tabu“, sagt Bischler. Weiter gedulden müssen sich unter anderem die Big Band, das Blasorchester, die CSM-Players und die Kleinkinder der musikalischen Früherziehung.

Rund 7500 Jungen und Mädchen besuchen allein die städtische Musikschule – den Offenen Ganztag nicht mitgerechnet. Hinzu kommen Tausende Kinder bei den privaten Anbietern. In der CSM erhalten in normalen Zeiten 3300 junge Düsseldorfer Einzelunterricht. Der Bogen reicht von Klavier über Gitarre und Flöte bis hin zu den Blasinstrumenten. Da die Räume an den öffentlichen Schulen entfallen, wird es erst einmal für bis zu 1500 Schüler wieder Stunden mit einem Musiklehrer vor Ort geben. „Spätestens in der übernächsten Woche werden auch Gruppen mit bis zu sechs Personen unterrichtet“, so Bischler. Maskenpflicht besteht im Unterrichtsraum nicht, pro Person sind – je nach Instrument – zwischen fünf und zehn Quadratmeter Platz vorzuhalten.