Düsseldorfer Landgericht reduziert Geldstrafe gegen Bundesbeamten

Vor dem Landgericht : Landgericht reduziert Strafe

Ein Bundesbeamter soll einen Landesbeamten bei einer Demonstration mit Suppe beworfen haben.

(wuk) Ein Bundesbeamter, der bei einer Anti-Dügida-Demo 2015 einen Landesbeamten getreten haben soll, zog gestern gegen einen Strafbefehl  vors Landgericht. 5400 Euro Strafe sollte der 46-Jährige zahlen, weil er bei der Demo einen Teller Suppe auf Polizisten geworfen und um sich getreten habe. Beides bestritt er. Von Polizeikräften eingekesselt habe er seinen Teller entsorgen wollen, als er ihn weit über die Polizeikette geworfen habe. Und getreten habe er nicht. In der Berufung stellte das Landgericht das Verfahren ein – gegen eine Zahlung von 500 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“.

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