1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorfer Kita-Eltern fordern raschen Ausbau der U3-Plätze

Betreuung in Düsseldorf : Düsseldorfer Kita-Eltern fordern raschen Ausbau der U3-Plätze

Bis zum 1. November wählen die Beiräte der Kindertagesstätten eine neue Interessenvertretung. Das geschieht wegen der Pandemie online. Auch künftig wird es um wichtige Betreuungsthemen gehen.

  Die Düsseldorfer Kita-Kinder und ihre Eltern erhalten eine neue Interessenvertretung. Noch bis zum 1. November wählen Delegierte aus mehr als 380 Kindertagesstätten das Gremium mit dem etwas sperrigen Namen Jugendamtselternbeirat (JAEB). . Pro Stadtbezirk können bis zu drei Kandidaten gewählt werden. Das kleine Elternparlament könnte also bis zu 30 Mitglieder haben. Tatsächlich werden es aber wohl nur 20 werden, denn im Stadtbezirk 4 hat sich niemand aufstellen lassen. Zudem gibt es Bezirke mit nur einem oder zwei Kandidaten.

Der amtierende JAEB-Vorsitzende Michail Knauel bedauert das. „Wir vertreten etwa 27.000 Kinder zwischen ein paar Monaten und sechs Jahren sowie deren Familien, kämpfen unter anderem für den Ausbau der nach wie vor fehlenden U3-Plätze oder helfen bei konkreten Problemen vor Ort“, sagt er. Auch aktuelle Themen stehen auf der Agenda der Interessenvertreter. „Coronabedingt wird in den Einrichtungen so strikt und oft gelüftet, dass Erkältungen bei zahlreichen Kindern programmiert sind. Wir wollen deshalb, dass verstärkt professionelle Luftfilter angeschafft werden“, benennt Knauel eines dieser Anliegen.

Aufgerufen zur Wahl sind in diesem Jahr 384 Elternvertretungen aus dem gesamten Stadtgebiet. Dazu zählen neben den städtischen auch die Kitas sämtlicher freier Träger. Da für die Gültigkeit der Wahl eine Wahlbeteiligung von mindestens 15 Prozent aller Kindertagesstätten gesetzlich vorgeschrieben ist, bitten Jugendamt und der noch amtierende JAEB die Delegierten darum, ihr Wahlrecht zu nutzen. Weitere Informationen zur Online-Wahl sowie zu den Kandidaten gibt es unter www.jaeb-duesseldorf.de.