Düsseldorfer Institut für Internationale Kommunikation und UFA

Düsseldorfer Institut für Internationale Kommunikation : Freundschaft mit Ufa besteht seit 20 Jahren

Das Weiterbildungsinstitut IIK kooperiert mit einer Hochschule der Hauptstadt Baschkortostans.

(ctri) Der Name „Ufa“ dürfte vielen Menschen ein Begriff sein. Schließlich zählt die Firma zu den ältesten Filmfirmen Europas und ist eng mit der Geschichte des Films verbunden. Das gleichnamige Kino „Ufa-Palast“ am Worringer Platz zeugt davon.

Was wiederum nur wenige kennen dürften – Ufa ist auch der Name der Hauptstadt von Baschkortostan, einer Republik im östlichen Teil des europäischen Russlands. Seit 20 Jahren begeben sich jährlich rund 40 Einwohner der Republik auf eine 4000 Kilometer lange Reise nach Düsseldorf, um Deutsch und Englisch zu lernen. Genauso lange besteht die Kooperation der Hochschule in Ufa mit dem Düsseldorfer Institut für Internationale Kommunikation (IIK). Deren Dozentin für Deutsch, Lydia Kobjakowa, setzte sich damals 36 Stunden in einen Zug nach Moskau, um den IIK-Chef Matthias Jung zu treffen und eine Zusammenarbeit einzuleiten. Denn Deutschlandaufenthalte wären ohne die Kooperation, die auch Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort für die Studierenden eröffnete, unerschwinglich gewesen. „Ihre Begeisterung und ihr fester Glauben an ein Austauschprojekt haben mich überzeugt“, sagt Jung.

Bis zu einem Monat verbringen die Deutschschüler aller Altersklassen hier, um ihre Qualifikationen zu verbessern. Manch einer nutzt seine Kenntnisse, um für ein Studium nach Deutschland zurückzukehren. Die Partnerschaft feierte in der vergangenen Woche ihr 20-jähriges Bestehen in landestypischer Manier – mit baschkirischen Tänzen der Schülerin Valentina Davliatova (15) und kulinarischen Spezialitäten. Dabei wuchs die Partnerschaft immer mehr zusammen, überdauerte Boykottmaßnahmen und die steigenden politischen Differenzen mit Russland. „Daran sieht man, wie wichtig der Austausch und die internationale Freundschaft abseits vom politischen Geschehen sind“, betont Jung.

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