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Düsseldorfer Grüne wollen Mehrwegverpackungen für To-Go-Gerichte

Wahlkampf in Düsseldorf : Düsseldorfer Grüne wollen Mehrwegverpackungen für To-Go-Gerichte

Oberbürgermeister-Kandidat Stefan Engstfeld will gegen Müll von To-Go-Gerichten in Parks vorgehen. Die Grünen regen Mehrweggeschirr für Mitnehmgerichte an. Die Stadt soll dafür auch eine neue Steuer einführen.

(arl) Der Oberbürgermeister-Kandidat der Grünen, Stefan Engstfeld, fordert mehr Engagement gegen Müll auf Straßen, in Parks und am Rheinufer. Viele Besucher ließen Müll von Gerichten zum Mitnehmen oder Zigarettenkippen zurück, beklagt Engstfeld, der am Sonntag für einen Wahlkampftermin mit der Initiative „Reiner Rheinpark“ unterwegs war.

Engstfeld fordert mehr Mülleimer und höhere Strafen. Außerdem will sich der Landtagsabgeordnete, der bei der Wahl am 13. September antritt, für Mehrwegverpackungen bei Mitnehm-Gerichten einsetzen. Ein Vorbild sei der Düsseldorfer To-Go-Becher für Heißgetränke. „Über eine kommunale Verpackungssteuer ließe sich das städtisch fördern.“ Dies erhöhe die Lebensqualität und helfe der Umwelt. Die Gastronomie soll mitreden.

Auch CDU, SPD und FDP wollen sich laut Wahlprogrammen für mehr Stadtsauberkeit einsetzen und das Aufstellen weiterer Mülltonnen zumindest erwägen. Eine Verpackungssteuer, wie sie nun die Grünen fordern, würde bei einer Fortführung eines Bündnisses mit der FDP ein Streitfall: Die FDP schließt neue Steuern kategorisch aus.

(arl)