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Düsseldorfer Festkomitee entscheidet über Veranstaltungen am Sonntag

Wetterdienst warnt erneut : Comitee Düsseldorfer Carneval will Entscheidung über Kö-Treiben treffen

Am Sonntag wird es stürmisch und regnerisch in Düsseldorf und dem Rheinland. Zahlreiche Veranstaltungen sind in Gefahr und könnten abgesagt werden.

Dem stürmischen und regnerischen Wetter könnten in Nordrhein-Westfalen immer mehr Karnevalszüge zum Opfer fallen. Welche Züge bereits abgesagt wurden, lesen Sie hier.

In Düsseldorf traf sich das Festkomitee um 8 Uhr und entschied, das berühmte Kö-Treiben komplett abzusagen. Außerdem wurden alle Veedelszüge in sechs Stadtteilen gestrichen. Hier gibt es alle Details dazu.

Das Kö-Treiben gehört für die Karnevals-Freunde zur Feierei dazu wie das Glas Alt: Auf der Prachtmeile mitten in Düsseldorf ziehen Musiktrupps, verkleidete Großgruppen und zahlreiche Familien hoch und runter. Tausende Menschen waren an den Sonntagen in den vergangenen Jahren auf die Kö gekommen.

In Köln sollen die von Hunderttausenden Schaulustigen besuchten Schull- un Veedelszöch zwar stattfinden. Allerdings wurde der Start auf 10.45 Uhr vorverlegt, die Strecke wurde um zwei Kilometer verkürzt. Zugleich warnte die Stadt Köln ihre Bürger davor, sich am Sonntag im Freien aufzuhalten.

Am Sonntag sollen eigentlich das Kö-Treiben auf der Königsallee und sechs Veedelszüge in Eller, Gerresheim, Hassels, Mörsenbroich, Niederkassel und Unterbach stattfinden. Die „Saubande Förderkreis Gerresheimer Veedelszoch“ teilte am Sonntagmorgen bei Facebook mit: „Und hier jetzt für alle ganz offiziell: Der Zoch findet wie geplant statt!“ Die anderen Stadtteilzüge müssen aber möglicherweise nun abgesagt werden. Und so kam es dann auch. Die Veranstalter des Veedelszochs in Eller haben wegen des Sturms ihren Zug und das Biwak abgesagt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Sonntagmorgen in ganz NRW vor Sturmböen bis Windstärke 9. Besonders kräftige Böen werde es in der Region rund um Aachen und im Bergland geben, sagte ein Meteorologe des DWD in Essen. Dazu regnet es heftig und fast pausenlos. 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter werde es in vielen Regionen geben. Am Rosenmontag soll der Wind dann deutlich abflauen.

(mja/mba/dpa)