Name und Nachricht: Düsseldorf

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Es läuft wieder für Düsseldorfs Hoppeditz Tom Bauer. Seine gebrochenen Rippen sind fast verheilt, und auch das Loch in seiner Lunge überlebte er zum Glück. Negative Gedanken hat er wegen des ärgerlichen Unfalls an Karneval nicht. Er blickt optimistisch nach vorne, als Jeck und Unternehmer. Nachdem er in der Session bereits eine Prinzen-Edition mit verantwortete, nutzt Bauer nun die am Sonntag startende Messe Prowein, um seinen ersten eigenen Tropfen vorzustellen.

Mit dem Winzer Peter Michel - seinem Bruder im Geiste - besuchte er im Vorjahr eine Weinmesse mit überwiegend jungem Publikum zwischen 18 und 30 Jahren und war begeistert von der Art und Weise, wie locker diese Generation an das Thema Wein herangeht. "Es wurde nicht bei jedem Schluck gefachsimpelt und analysiert, sondern es ging einfach um den Spaß an dem Getränk." Diese unbeschwerte Herangehensweise war der Start für die Idee mit der Marke "nahebrothers".

Der Wein sei leicht, jung, unkompliziert und selbstbewusst. Eine Party mit seinem Wein gibt's vielleicht auch am 11. November, recht wahrscheinlich ist aber eine Hoppeditz-Edition speziell nur für den 11.11., "denn wir planen aktuell zusätzlich zu unseren ersten Weinen auch einen knackigen Riesling, einen trockenen Rosé und einen Secco". Amüsiert, aber auch durchaus ambitioniert meint er: "Mal gucken, ob wir das Thema Hoppeditz, nämlich scharf, knackig und temperamentvoll, in einem Wein unterbringen können.

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" Auf der Prowein ist Neu-Winzer Tom Bauer mit seinem Vino in Halle 14 Stand B68 zu finden. Zum Start präsentiert Bauer, der Wein bekanntlich viel lieber mag als Bier, einen weißen Cuvée und einen Pinot gris. Brigitte Pavetic

(RP)
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