Name und Nachricht: Düsseldorf

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Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Uniklinik hatte im vergangenen Jahr so viele Patienten zu versorgen wie nie zuvor. 44.000 Menschen suchten die Notaufnahme 2017 auf - so viele, dass immer wieder auch Klagen über die langen Wartezeiten zu hören waren. An einer Weiterentwicklung der Strukturen wird künftig auch Michael Bernhard führend beteiligt sein. Der 41-jährige Notfallmediziner und Facharzt für Anästhesiologie ist seit Anfang des Monats neuer Leiter ZNA. "Ich freue mich auf die Tätigkeit mit den motivierten Kolleginnen und Kollegen in der ZNA und den Kliniken am Universitätsklinikum, die die anschließende Weiterbehandlung der Notfallpatienten übernehmen", sagt Bernhard.

Der Mediziner ist in seinem bisherigen Werdegang schon in unterschiedlichsten Regionen tätig gewesen: Studiert hat er in Hamburg, arbeitete dann an der Universitätsklinik in Heidelberg und wurde dann Leitender Oberarzt in Fulda. 2011 wechselte er an die Uniklinik Leipzig, wo er bis zum Wechsel nach Düsseldorf als stellvertretender Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme tätig war. Zudem engagiert er sich in verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften, wurde zum Jahreswechsel Schriftführer im Leitungsgremium des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Notfallmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). An der Uniklinik freut man sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Notfallmediziner. Dieser sei nun "der zentrale Ansprechpartner für die Verbesserung der Strukturen und Prozesse in unserer ZNA, die wir patientennah weiterentwickeln werden", sagt Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender am UKD. Nicole Lange

(RP)