Name und Nachricht: Düsseldorf

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Uwe Koopmann mag vielleicht nicht der letzte Kommunist in Düsseldorf sein, er ist aber zweifelsohne einer derjenigen, die immer noch konstant Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen - zumindest in der Bezirksvertretung 7. In dem Stadtteilgremium saß das DKP-Mitglied von 1999 bis 2009 dank der Wähler im Gerresheimer Süden, dann lag die Partei Die Linke in der Wählergunst am linken Rand des poltischen Spektrums auf einmal vorn. Doch Pädagoge Koopmann, der 1977 wegen des Radikalenerlasses mit einem Berufsverbot belegt wurde und erst wieder ab 1992 an einer Schule arbeiten durfte, verfolgt auch weiterhin das politische Geschehen vor allem in der Bezirksvertretung 7.

In nahezu jeder Einwohnerfragestunde zu Beginn einer Sitzung stellt der (inzwischen) Rentner Anfragen, die nichts mit Querulantentum zu tun, sondern in der Regel Hand und Fuß haben. Zuletzt ging es um die CO-Pipeline der Bayer-Tochter Covestro von Dormagen nach Krefeld, die auch durch Hubbelrath verlaufen soll. Gerüchten zufolge soll das Unternehmen das Interesse daran verloren haben. Davon sei der Stadt aber nichts bekannt, erhielt Koopmann von der Verwaltung als Antwort.

Fakt sei aber, wie die Bezirksregierung mitteilte, dass das 2012 begonnene Planänderungsverfahren noch immer nicht abgeschlossen sei. Angestrebt sei nun der Planänderungsbeschluss im ersten Quartal 2018. Auf die Frage, ob denn die Stadt Düsseldorf an ihren Bedenken gegenüber der CO-Pipeline zum Transport von gasförmigem Kohlenmonoxid festhalte, heißt es ganz klar: "Die Stadt Düsseldorf hält weiterhin die Inbetriebnahme der CO-Pipeline für äußerst problematisch und lehnt diese ab.

" Marc Ingel

(RP)