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Düsseldorf: Zahl der Corona-Toten steigt auf Höchstwert steigt auf Höchstwert

Pandemie in Düsseldorf : Zahl der Corona-Toten steigt auf Höchstwert

87 Menschen sind in Düsseldorf seit Beginn der Pandemie nach einer Corona-Infektion gestorben. Allein in dieser Woche meldete die Stadt zwölf Todesfälle.

Schon jetzt sind im November mehr Corona-Infizierte in Düsseldorf gestorben als in einem anderen Monat seit Beginn der Pandemie im März. 27 Tote meldete die Stadt innerhalb des Teil-Lockdowns, davon sind mit Stand Donnerstag alleine zwölf Menschen in dieser Woche gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Düsseldorf auf insgesamt 87.

Bislang war die Zahl der Verstorbenen im April am höchsten – 20 Infizierte haben in diesem Monat ihr Leben verloren. In den Sommermonaten sind die Fallzahlen dann stark gesunken. Von Mai bis September starben in Summe 23 Menschen, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Im September wurde gar kein Todesfall registriert. Mit Beginn der zweiten Corona-Welle ist auch die Zahl der Verstorbenen rapide gestiegen. Im Oktober starben 13 Infizierte, mit den Toten im November ist nun ein neuer monatlicher Höchstwert erreicht.

Mit Stand vom 13. November war der große Teil (75 Prozent) der Corona-Toten älter als 70 Jahre. Der Anteil der 60- bis 69-Jährigen lag bei rund 15 Prozent. Fünf Infizierte waren zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 50 und 59 Jahre alt. Eine positiv getestete Person in ihren 40ern starb sowie eine Person zwischen 30 und 39. Die meisten litten nach Angaben der Stadt an Vorerkrankungen. Die Personen, die in der Statistik der Stadt Düsseldorf erfasst werden, wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass die Erkrankung auch die Todesursache war.

Ebenfalls einen neuen Höchststand hat in dieser Woche die Zahl der Infizierten erreicht, die in Krankenhäusern behandelt werden. Am Dienstag waren es 192 Personen. Während der ersten Corona-Welle im März lag der Höchstwert bei 86. Jedoch mussten seinerzeit mehr als die Hälfte der Betroffenen zeitweise auf Intensivstationen behandelt werden. Jetzt ist es etwa jeder Fünfte der betroffenen Patienten (siehe nebenstehender Text).