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Düsseldorf: Wann die Stadt mehr als 700.000 Einwohner haben wird

Bevölkerungsprognose : Wann Düsseldorf mehr als 700.000 Einwohner haben wird

Die Zahl der Menschen in Düsseldorf steigt und dürfte einer neuen Prognose zufolge in absehbarer Zeit die Marke von 700.000 überschreiten. In 48 der 50 Stadtteile wird die Bevölkerung weiter wachsen – in einem davon legt sie wohl um fast 200 Prozent zu.

Wie viele Menschen leben künftig in Düsseldorf? Das zu wissen, ist für die Entwicklung der Landeshauptstadt von zentraler Bedeutung. Das Amt für Statistik und Wahlen hat daher eine neue Bevölkerungsprognose erstellt. Diese basiert auf Bevölkerungsdaten vom 31. Dezember 2019 und prognostiziert die Einwohnerzahl bis zum 1. Januar 2035 und gibt darüber hinaus einen Ausblick bis zum 1. Januar 2050.

Die Bevölkerungsprognose besteht aus drei Varianten, wobei die mittlere Variante als die wahrscheinlichste erachtet wird. In diesem Szenario wird Düsseldorf bis zum Jahr 2035 auf 702.500 Einwohner wachsen. Während für die Variante 1 eine Bevölkerung von 692.400 Personen bis zum Jahr 2035 geschätzt wird, prognostiziert die Variante 3 einen Anstieg auf 714.700 Einwohner.

Dieser Bevölkerungszuwachs verteilt sich unterschiedlich auf die einzelnen Stadtteile: Für zwei Stadtteile (Friedrichstadt und Altstadt) wird ein Bevölkerungsrückgang prognostiziert, für alle übrigen wird ein Wachstum erwartet. In absoluten Zahlen wird die Bevölkerung am stärksten in Benrath (+4900) und Gerresheim (+4800) zunehmen. Prozentual legt Hubbelrath mit einem Wachstum von mehr als 190 Prozent am stärksten zu. Die Entwicklung eines Stadtteils ist unter anderem von geplanten Neubauvorhaben abhängig.

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Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind in der Prognose deutlich zu erkennen. Die Zahl der älteren Menschen in Düsseldorf nimmt überdurchschnittlich zu: Der Anteil der Personen ab 50 Jahre wächst deutlich, am stärksten die Gruppe der Über-80-Jährigen. Das Durchschnittsalter bleibt nahezu unverändert: 42,9 Jahre im Jahr 2019 und 42,8 Jahre im Jahr 2035.

Der Trend zu einer bunteren Bevölkerung wird sich auch in Zukunft fortsetzen. So steigt der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung der Prognose zufolge von 23,6 Prozent im Jahr 2019 auf 26,3 Prozent im Jahr 2035.

Je länger der Zeitraum, desto schwieriger wird eine Prognose. Deswegen hat das Amt für Statistik und Wahlen auch eine mögliche Entwicklung bis ins Jahr 2050 berechnet. Im als wahrscheinlichsten erachteten Szenario wächst die Einwohnerzahl der Stadt zunächst weiter, sinkt im Anschluss aber wieder, sodass für das Jahr 2050 eine vergleichbare Einwohnerzahl wie im Jahr 2035 geschätzt wird. In diesem Szenario wachsen alle Altersgruppen. Am stärksten, sowohl relativ als auch absolut, wächst die Gruppe der 80-Jährigen und darüber.

Die Corona.Pandemie stellt ein unvorhersehbares Ereignis dar, deren Auswirkungen auf das Wanderungsgeschehen noch nicht eindeutig eingeschätzt werden können. Daher wurden in der aktuellen Prognose mögliche Effekte der Pandemie nicht berücksichtigt.

(csr)