Landgericht Düsseldorf Sieben Jahre Haft für Messerstiche auf Ehefrau

Garath · Ein 55-Jähriger hatte in seiner Wohnung in Garath seine Frau mit dem Messer attackiert. Er wurde wegen versuchten Totschlags verurteilt. Vor Gericht sagte er unter Tränen, er habe die Familie nicht zerstören wollen.

 „Ich wollte die Familie nicht zerstören“, sagt der Angeklagte unter Tränen vor Gericht.

„Ich wollte die Familie nicht zerstören“, sagt der Angeklagte unter Tränen vor Gericht.

Foto: wuk

Er „wollte die Familie nicht zerstören“, sagte ein 55-jähriger als Angeklagter unter Tränen vor dem Schwurgericht. Doch genau das hat er getan, als er unter Alkoholeinfluss nach einem Ehestreit seine Frau (36) vor den Augen des gemeinsamen Sohnes (13) im April in der Wohnung in Garath mit Messerstichen beinahe tödlich verletzt hat. Der Staatsanwalt  ging von einem heimtückischen Mordversuch aus, forderte dafür sieben Jahre Haft. Doch abgeurteilt wurde der Familienvater am Freitag wegen versuchten Totschlags, erhielt aber auch dafür die beantragten sieben Jahre Gefängnis. In groben Zügen hatte der Familienvater zu Prozessbeginn die Vorwürfe bestätigt.