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Düsseldorf und das Riesenrad: Streit um Beleuchtung

Düsseldorf : Leser halten Streit um Riesenrad für "schade" bis "unnötig"

Um das Riesenrad am Düsseldorfer Burgplatz ist ein Streit entbrannt. Anwohner hatten sich beschwert, dass es nachts in ihrer Wohnung zu hell sei. Einige unserer Leser finden die Debatte schade, andere halten die Beleuchtung für überflüssig. Wir haben die Kommentare von Lesern und Betroffenen gesammelt.

Laut Stadt hätten die Betreiber nach den Bürger-Beschwerden prinzipiell zugesagt, die Beleuchtung nachts auszuschalten. Dabei habe es sich nicht um eine Auflage des Ordnungsamtes gehandelt, sondern "die Abschaltung erfolgt auf freiwilliger Basis", erklärte Betreiber Oscar Bruch. Jetzt wird gemessen, ob die Beleuchtung des Riesenrades unangemessen hell ist.

Bei den Lesern rief der Streit um die Beleuchtung unterschiedliche Reaktionen hervor: "Keine Frage, das Riesenrad passt in das Stadtbild - die Beleuchtung des Riesenrades allerdings nicht! Ich empfinde diese Beleuchtung als sehr grell und ungemütlich.", kommentiert ein Leser. Viele ärgern sich, dass durch die nächtliche Beleuchtung unnötig Strom verbraucht werde. "Kann man sich den Strom nicht sparen?", heißt es in etlichen Kommentaren.

Patrick Brandi Brandenburg hingegen ist der Meinung: "Das ist wieder typisch Düsseldorf. Einer der Snobs moppert und schon wird gesprungen nur weil der Herr (reine Vermutung) eine Eigentumswohnung sein eigenen nennt." Auch Katharina Willeczelek stört sich nicht an der Beleuchtung: "Dann sollen die Leute sich Rollos zulegen. Und wenn die Leute in die Altstadt ziehen, dann müssen sie auch auf sowas und vieles mehr gefasst sein."

Mar Ritt kann die Diskussion nicht nachvollziehen. "Total überflüssig, dass sich jemand wegen der Lichter beschwert."

Weitere Leserreaktionen sehen Sie hier.

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