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Düsseldorf: Trafo auf Baustelle in Oberbilk gerät in Brand

Feuerwehreinsatz in Düsseldorf : Trafobrand in Oberbilk verursacht 60.000 Euro Schaden

Ein brennender und stark qualmender Trafo auf einer Baustelle in Oberbilk hat am Freitagnachmittag für einen großen Feuerwehreinsatz gesorgt. Ein benachbartes Hotel entging nur knapp der Evakuierung.

Beim Einschalten eines Hochspannungstrafos ist es am Freitagnachmittag auf einer Baustelle in Düsseldorf-Oberbilk zu einem Feuer in der Elektroanlage gekommen. Weil der Trafo auf einem tiefergelegenen Teil der Baustelle lag, waren der Zugang und die das Löschen sehr aufwendig und schwierig, berichtet ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Fenster eines benachbarten Hotels geschlossen werden. Verletzt wurde niemand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war zunächst nicht klar, ob sich noch Personen in unmittelbarer Nähe zur brennenden Anlage befinden. Der Einsatzleiter schickte sofort einen Trupp mit Atemschutzgeräten zur Suche nach vermissten Personen los. Da die städtische Netzgesellschaft vor Ort war, konnte zum Schutz der Feuerwehrleute die Anlage stromlos geschaltet und geerdet werden.

Kurze Zeit später wurde Entwarnung gegeben, da keine Personen gefährdet waren. Somit konnte die Brandbekämpfung eingeleitet werden, die sich aber als aufwendig und schwierig erwies. Da die Anlage in einem tiefergelegten Teil der Baustelle aufgestellt war, mussten die Trupps eine fünf Meter steile, schlammige Böschung hinabsteigen, um dort das Feuer zu löschen.

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Der giftige Qualm drohte zudem über offenstehende Fenster in das angrenzende Hotel zu ziehen. Durch die Unterstützung des hoteleigenen Personals wurden alle Fenster des Hotels geschlossen, wodurch eine Evakuierung vermieden werden konnte. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung setzte der Einsatzleiter einen zweiten Trupp unter Atemschutz ein. Nach 25 Minuten war das Feuer unter Kontrolle gebracht.

Vorsorglich wurden drei Mitarbeiter der Baustellenfirma auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Diese blieben allerdings unverletzt. Die Einsatzstelle konnte nach 40 Minuten an die zuständige Baufirma übergeben werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf circa 60.000 Euro.

(wie)