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Düsseldorf: Studierende bauen eine Radstation ganz aus Holz

Ein „grünes“ Gebäude für die Hochschule Düsseldorf : Eine Radstation ganz aus Holz

Studierende der Hochschule Düsseldorf wollen auch beim Bau nachhaltig sein. Für das Ausnahmeprojekt gibt es auch Unterstützung von de Bundesregierung.

Eine besondere Radstation entsteht zurzeit auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf: Studierende haben in weitgehender Eigenregie planerisch und konstruktiv eine Abstellstation entwickelt, die komplett aus Holz besteht und somit nachhaltig ist. 144 abschließbare Stellplätze für Fahrräder und E-Bikes sowie 30 Ladeflächen für E-Bike-Akkus sollen entstehen.

Für Aufenthaltsqualität und Austausch soll eine vorgeschaltete, überdachte Kolonnade mit Sitzflächen sorgen. Mit dem Bau mehrerer Radstationen will die Hochschule noch mehr Studierende für nachhaltige Mobilität begeistern, in der Tiefgarage werden in diesem Zuge auch Pkw-Stellplätze in 292 Abstellplätte für Fahrräder (und weitere zehn für Lastenräder) umgewandelt.

Entstanden ist das interdisziplinäre Projekt der Fachbereiche Architektur und Elektro- und Informationstechnik in einer Lehrveranstaltung von Professor Jochen Schuster und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Philip Behrend. Die Studierenden haben dabei zunächst das Haus entworfen und die Fassade digital sowie über Modelle entwickelt. Im vergangenen Semester wurde dann durch die hochschuleigene Modellbauwerkstatt mit moderner CNC-Frästechnik ein 1:1-Modell gefertigt.

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Im aktuellen Semester werden die Studierenden die Fassadenteile für den 4,30 Meter hohen Bau selbst herstellen. „Auf diese Weise wird auch der Bogen von der Theorie zur Praxis gespannt“, sagt Schuster. Durch die selbst gefertigten Fassadenelemente mit unterschiedlichen Formen soll eine organische Fassadenstruktur entstehen, die an Motive der Natur erinnert. Ergänzt wird das „grüne Gebäude“ durch eine Dachbegrünung sowie eine Photovoltaikanlage, die den Strom für die E-Bikes liefert.

Finanziert wird das Projekt, das zum Jahresbeginn fertiggestellt sein soll, aus Mitteln der HSD und des Bundesumweltministeriums mit mehr als 203.000 Euro.