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Düsseldorf: Sternekoch Volker Drkosch kocht bei Fiftyfifty für Obdachlose

Spendenaktion mit Friseur Stefan Lupp : Volker Drkosch kocht für Düsseldorfer Obdachlose

Tolle Aktion für die Obdachlosenhilfe Fiftyfifty: Der Düsseldorfer Gastronom Volker Drkosch hat am Dienstag für die Wohnungslosen ein Festmahl gekocht. Friseur Stefan Lupp verteilte dazu Gutscheine für kostenlose Haarschnitte in seinem Salon. Die beiden hoffen, dass sich viele der Aktion anschließen.

Hilfe für die Ärmsten der Stadt: Der Gastronom Volker Drkosch und der Friseur Stefan Lupp unterstützen die Obdachlosenorganisation Fiftyfifty. Am Dienstag gab es zum Auftakt der gemeinsamen Aktion ein kostenloses Festmahl für Wohnungslose vor der – derzeit pandemiebedingt geschlossenen – Sozialberatungsstelle in Oberbilk. Drkosch servierte Rehgulasch, Dutzende Menschen nahmen das Angebot an. Fiftyfifty-Geschäftsführer Hubert Ostendorf freut’s. „Es ist einfach eine tolle Botschaft, frei nach dem Motto: das Beste für die, denen es am schlechtesten geht“, sagt er. Der Alltag vieler Obdachloser ist in der Corona-Krise noch härter geworden.

Am kommenden Wochenende wird Drkosch in seinem Restaurant, das er mit Partnerin Susanne Schmitt auf der Roßstraße betreibt, die To-go-Menüs für jeweils zwei Euro mehr verkaufen. Das Geld will das Paar verdoppeln und an Fiftyfifty spenden. „Wir sind dank unserer Gäste gut durch die schwere Zeit gekommen“, sagt Schmitt. „Nun wollen wir, dass auch Menschen am Rande es gut haben.”

Dem schließt sich auch Friseur Stefan Lupp vom Salon „Lupo“ an, der am Montag nach monatelanger Schließung wieder Kunden empfangen kann. Einen der ersten Termine versteigerte er auf der Webseite von Fiftyfifty für 350 Euro. Ähnlich handhabt es Andreas Dierdorf vom Salon Favoriten: Er bietet den Termin am 1. März um 8 Uhr auf Ebay an – zugunsten der Obdachlosenhilfe.

Lupp hat aber noch eine weitere Aktion geplant: Er möchte den Wohnungslosen kostenlos in seinem Salon die Haare schneiden und verteilte am Dienstag erste Gutscheine. „Gerade in schwierigen Zeiten sollten wir die Not der Obdachlosen nicht vergessen“, sagt Lupp – und Drkosch ergänzt: „Wir hoffen, dass unsere Aktion Wellen schlägt.“

(kess)