Düsseldorf: Stadt und Provinzial starten einmaliges Park-and-Ride-Pilotprojekt

Klimaschutz: Beim Weihnachtseinkauf bleibt das Auto in Wersten

Klimaschonend zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt: Ein gemeinsames Pilot-Projekt von  Stadt und Provinzial macht’s möglich. Die Versicherung stellt an den Wochenenden ihr Parkhaus zur Verfügung

Erstmals öffnet die Provinzial-Versicherung Rheinland in der Vorweihnachtszeit ihr Parkhaus am Werstener Kreuz an den Wochenenden. Für einen Tagestarif von neun Euro können Besucher von dort aus komfortabel mit Bus und Bahn in die Innenstadt fahren. Das soll nicht nur entspannender fürs Weihnachtsshopping sein, sondern auch das Klima schonen.

Klaus Lorenz, Verkehrsreferet im Büro des Oberbürgermeisters, erhofft sich von dem gemeinschaftlichen Pilotprojekt, an dem neben dert Stadt und der Versicherung auch die Rheinbahn, die Verkehrswacht und die Düsseldorf Tourismus beteiligt sind, eine deutliche Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und eine Reduzierung der Stickoxide in der City.

Das Mitarbeiter-Parkhaus der Provinzial Rheinland, Hohensandweg 41, liegt direkt an der A46 Autobahn-Abfahrt Wersten. Das Unternehmen und die Rheinbahn geben für Park-and-Ride-Kunden an den Adventswochenenden ein spezielles Kombiticket, das „Provinzial-KombiTicket Weihnachten 2018“, aus. Jeweils vier Persoen können damit einen ganzen Tag lang Busse und Bahnen im gesamten Stadtgebiet nutzen, während das Auto sicher und bewacht im Parkhaus steht. Die Parkgebühren sind im Ticketpreis enthalten. Das Kombiticket wird bei der Einfahrt ins Parkhaus von der Verkehrswacht ausgegeben.

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Ab der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ bringen drei Stadtbahnen (U74, U77 und U79) und vier Buslinien (SB50, 780, 782 und 785) der Rheinbahn die Ticket-Besitzer in knapp 15 Minuten in die Innenstadt. Die Linien verbinden in hoher Taktung das Parkhaus mit der City. „So kann man mehrere Weihnachtsmärkte und die attraktiven Einkaufsstraßen im gesamten Stadtgebiet bequem besuchen, ohne zwischendurch mühsam einen neuen Parkplatz suchen zu müssen – und tut obendrein etwa fürs Klima“,heißt es beim städtischen Umweltamt.

Das bundesweit einmalige Kooperationsprojekt wird wissenschaftlich betreut vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML. Die Ergebnisse des Pilotprojektes sollen im neuen Jahr ausgewertet werden, um das Angebot für den Weihnachtsmarkt 2019 weiterzuentwickeln.

(RP)
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