Düsseldorf: Stadt testet Roboter-Helfer "Pepper" für Zentralbibliothek

Bildung in Düsseldorf : Stadt testet Roboter-Helfer für die Zentralbibliothek

„Pepper“ soll ab Mittwoch zunächst für drei Tage im Eingangsbereich im Einsatz sein. Wenn die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek nach dem Umzug ins KAP1 erweitert werden, könnte er in Zeiten ohne Bibliothekspersonal den Besuchern helfen.

In der Zentralbibliothek am Hauptbahnhof soll jetzt ein Roboter als Helfer zum Einsatz kommen: „Pepper“ kann sprechen, hören, gestikulieren und sich in Echtzeit mit Kunden austauschen. Der Roboter wird im Eingangsbereich die Besucher bei der Orientierung unterstützen und Fragen zum Service beantworten. Mit einem Tablet auf seiner Brust können die Besucher bestimmte Informationen auch in Schrift und Bild bekommen. Ab dem kommenden Mittwoch wird „Pepper“ zunächst für drei Tage zum Testarbeiten kommen.

Der neue Roboter-Kollege ist nach Angaben der Stadt auch ein Test für die Zeit nach der Verlagerung der Zentralbibliothek in das KAP1. Denn dann sollen die Öffnungszeiten deutlich erweitert werden. Der Landtag hat kürzlich sogar den Weg für eine mögliche Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken in NRW freigemacht. Ob die Stadt entsprechende Pläne hat, ist bislang aber nicht bekannt.

„Pepper“ könnte geeignet sein, um insbesondere während servicefreier Zeiten ohne Bibliothekspersonal den Besuchern zu helfen, hieß es. Durch sein sympathisches Aussehen, erklärt die Stadt, seien wenig Berührungsängste zu erwarten. Zudem könne der Roboter sich auf sein Gegenüber einstellen.

Übrigens: Da „Pepper“ nur sein Nachname ist, kann man in den sozialen Netzwerken oder in der Zentralbibliothek auch einen Vornamen für den neuen Helfer vorschlagen. Am Donnerstag, 7. November, soll dieser dann offiziell getauft werden – damit beginnt auch sein regulärer Einsatz in der Zentralbibliothek.