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Düsseldorf: Stadt reagiert auf Reisepass-Ansturm ​

Verwaltung : Stadt Düsseldorf reagiert auf Reisepass-Ansturm

Der Andrang auf Reisepässe ist vor der Urlaubszeit in diesem Jahr besonders hoch – und die Düsseldorfer Bürgerbüros sind überlastet. Die Stadt reagiert nun mit einem Maßnahmenpaket.

Die Stadt reagiert auf die erhöhte Nachfrage nach Reisepässen und richtet während der Sommerferien ein Pop-up-Bürgerbüro im Straßenverkehrsamt (Höherweg 101 in Flingern) ein. Dort können vom 27. Juni bis 9. August montags bis freitags von jeweils 7.30 Uhr bis 13 Uhr an einem zusätzlichen Schalter ohne vorherige Terminvereinbarung Reisepässe beantragt werden, wie die Stadt mitteilt.

Außerdem soll in allen Bürgerbüros zusätzliches Personal eingesetzt werden, zudem sollen die Mitarbeitenden Überstunden leisten. In den Bürgerbüros in Bilk und Oberkassel wurde bereits mit der Einführung einer neuen Terminsoftware begonnen. Weitere Standorte sollen nach Angaben der Stadt folgen. „Abgesagte Termine werden automatisch wieder freigegeben und lassen sich sofort wieder neu buchen“, heißt es.

Damit sollen pro Woche 500 bis 1000 zusätzliche Termine verfügbar sein. Für alle elf Bürgerbüros können die Termine weiterhin unter der Adresse www.duesseldorf.de/termine gebucht werden.

Die Stadt teilt zudem mit, dass von Januar bis Mitte Juni 2022 rund 10.000 Reisepassanträge mehr bearbeitet worden seien, als im gleichen Zeitraum 2019. Diese hohe Steigerung in Kombination mit der Erfassung von etwa 4700 Geflüchteten aus der Ukraine würden zu der sehr hohen Belastung in den Bürgerbüros führen.

(june)