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Düsseldorf: Stadt plant mehr Familienzentren

Kinder : Mehr Familienzentren gewünscht

Die Stadt Düsseldorf hat die 89 Familienzentren der Stadt evaluieren lassen. Die Ergebnisse sind positiv: Die Zentren haben demnach große Angebote nicht nur für Kinder, sondern bieten auch den Eltern Hilfen an.

Die Zahl der Familienzentren in der Landeshauptstadt soll weiter steigen. „Vor dem Hintergrund des anhaltenden Bevölkerungsanstiegs in Düsseldorf, ist es sinnvoll, den Kreis der Familienzentren zu erweitern“, sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Man wolle zu diesem Thema nach 2019 trägerübergreifende Absprachen treffen, die Landesförderung wird bei allen Entscheidungen einbezogen.

Die bereits bestehenden Einrichtungen sind gerade umfassend evaluiert worden und haben dabei laut Stadtverwaltung gut abgeschnitten. Demnach bieten die Zentren neben der Betreuung der Kinder auch vielfältige Leistungen für Familien, von Erziehungsberatung, Hebammensprechstunden und Kooperationen mit Bürgerhäusern bis zu Frauensport und Fahrradkursen für Erwachsene. Zudem seien sie in sozialräumliche Netzwerke eingebunden und hielten Informationen anderer im Stadtteil tätiger Akteure bereit. „Der Ausbau der Familienzentren in Düsseldorf ist sehr gut gelungen“, so Hintzsche.

In Düsseldorf gibt es inzwischen 89 Familienzentren, die aus bestehenden Kindertageseinrichtungen weiterentwickelt werden, 74 landesgefördert und 15 städtisch finanzierte. „Die Aufgabenerfüllung in den Familienzentren ist nur möglich, weil die Träger und wir als Stadt über die Landesförderung hinaus weitere Mittel in das System einbringen“, sagt Jugendamtsleiter Johannes Horn: „Zum Teil übersteigen diese zusätzlichen Mittel den Umfang der eigentlichen Landesförderung erheblich.“