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Düsseldorf: Schüleransammlungen in sorgen für Diskussionen

Bildung in Düsseldorf : Schüleransammlungen sorgen für Diskussionen

Kaum sind Schüler in Düsseldorf in den Präsenzunterricht zurückgekehrt, sorgen einige von ihnen für Diskussionen. Sie treffen sich in Sichtweite der Schule in größeren Gruppen und irritieren damit Nachbarn und Passanten.

Die Rückkehr der Abschlussjahrgänge in den Präsenzunterricht sorgt für Diskussionen. Grund sind Ansammlungen von Schülern einen Steinwurf vom Schulgelände entfernt, bei denen an einigen Standorten Abstände nicht eingehalten werden. Ein Teil der Schüler trägt zudem keine Masken.

„Ist das so zulässig, dass die Jungen und Mädchen verteilt vor der Schule herumstehen und vorbeigehende Passanten mit dem Coronavirus anstecken könnten?“, fragt eine Golzheimerin, die sich über die Gruppen wundert. Irritiert ist sie auch, weil der eigentliche Pausenhof meist leer bleibt. „Oder duldet die Schulleitung das, weil außerhalb des Geländes weniger strenge Regeln gelten und sie dort nicht verantwortlich ist?“

Hildegard Budke-Hohmann, kommissarische Leiterin des Georg-Büchner-Gymnasiums, kennt die Problematik. Tatsächlich enden ihre Zuständigkeiten an der Grenze des Schulareals. „Trotzdem bin ich in jeden Kurs gegangen und habe den Schülern erklärt, dass sie es so nicht machen sollen“, sagt die Pädagogin. Zum einen müsse jedes unnötige Infektionsrisiko vermieden werden, zum anderen seien die Heranwachsenden Botschafter ihrer Schule und für deren Außenwirkung mitverantwortlich.

„Das Wiedersehen nach langer Zeit und das gute Wetter spielen natürlich eine Rolle, aber trotzdem sollte man so etwas lassen“, sagt ein 17-Jähriger, der Ähnliches an seinem Innenstadt-Gymnasium beobachtet hat.