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Düsseldorf: Schranke am Rheinufer wird jetzt gegen Autoposer installiert

Düsseldorf will Autoposer stoppen : Am Rheinufer wird jetzt eine Schranke installiert

Seit Monaten wird diskutiert, wie Autoposer und Parkplatzsuchende vom Mannesmannufer in Düsseldorf ferngehalten werden können. Jetzt gibt es eine Lösung.

Die Szene der Auto-Poser am Rheinufer soll jetzt dauerhaft durch eine festinstallierte Schranke gestoppt werden. Berechtigte sollen mit Chipkarten die Schranke öffnen können. Getroffen hat die Entscheidung Oberbürgermeister Stephan Keller, der damit einem Wunsch der Politik aus dem vorigen Jahr folgt.

Das Amt für Verkehrsmanagement hatte verschiedene Varianten geprüft, wie der Verkehr am Mannesmannufer reduziert werden kann. Zuletzt waren Bodenschwellen aufgebracht worden, hatten aber noch nicht den gewünschten Effekt gebracht.

Die Schranke soll in Kürze an der Zufahrt zum Mannesmannufer auf Höhe Thomasstraße installiert werden. Damit sie nicht umfahren werden kann, sind neben ihr Pfosten geplant. Mit Anwohnern und Anliegern soll festgelegt werden, wann die Schranke geschlossen ist. So könnte sie werktags geöffnet, jedoch abends und an den Wochenenden/Feiertagen geschlossen sein. Die Zufahrt für Anwohner und Anlieger wie Busse, Taxen und Lieferverkehr wird über Chipkarten geregelt.

Laut OB Keller soll die Rheinuferpromenade durch die Maßnahme ihren Charakter zurückerhalten und nicht Schauplatz für Poser und Parkplatzsuchende sein. „Daher ist eine solche Sperrung nicht nur im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner, sondern auch aller Besucherinnen und Besucher."

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Die Ampel-Kooperation aus SPD, Grünen und FDP hatte sich schon voriges Jahr auf eine Ampel oder Poller geeinigt, um die Poser zu stoppen, die SPD hatte die Idee dann jedoch gestoppt. Zuletzt war SPD/Volt dann umgeschwenkt und hatte Schranke oder Poller gefordert. Der Antrag steht auf der Tagesordnung des Stadtrates am Donnerstag, hat sich nun aber quasi erledigt.