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Düsseldorf: Schadow Arkaden öffnen am Montag

Einkaufszentrum in Düsseldorfer Innenstadt : Schadow Arkaden öffnen am Montag

Als eines der ersten Einkaufszentren in Deutschland werden die Schadow Arkaden am Montag wieder öffnen. Alle Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen den Betrieb wieder aufnehmen.

Die Schadow Arkaden in der Düsseldorfer Innenstadt werden am Montag wieder öffnen. Das bestätigte Jan Schnatmann, Geschäftsführer der Rheingrund Immobilien Verwaltungs-GmbH, unserer Redaktion. „Damit sind wir eines der ersten Einkaufszentren in Deutschland, die diesen Weg gehen“, sagte er.

In dem vom Land NRW erteilten Erlass ist die einzige Bedingung für die Öffnung, dass in den Zentren keine Getränke und Speisen verzehrt werden dürfen. „Wir werden darüber hinaus aber Maßnahmen treffen, so dass unsere Besucher das größtmögliche Sicherheitsgefühl haben werden“, betonte Schnatmann. Sicherheitsmitarbeiter an den Eingängen werde es nicht geben, aber in den Schadow Arkaden wird Security-Personal dafür sorgen, dass der nötige Sicherheitsabtand von 1,5 Metern gewahrt wird und eben keine Getränke und Speisen verzehrt werden.

Es werden auch Desinfektionsspender und Hinweisschilder mit Verhaltensregeln aufgestellt. „Zudem schulen wir unser Personal am Infostand für Fragen zur aktuellen Situation“, sagte Schnatmann.

Nachdem am Mittwoch nach der Ansprache von Kanzlerin Angela Merkel und einer Aussage von Bayerns Ministerspräsident Markus Söder zunächst Unklarheit darüber herrschte, ob es überhaupt erlaubt sei, Einkaufszentren wieder zu öffnen, gab NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Donnerstagabend grünes Licht. „Daraufhin haben wir ein Schreiben an unsere Mieter aufgesetzt, mit der Bitte, ihre Geschäfte wieder zu öffnen“, sagte Schnatmann.

Öffnen sollen alle Geschäfte, die bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Ausgeschlossen davon sind aber weiterhin unter anderem das Theater und das Fitnessstudio in den Schadow Arkaden, die zur Rheinische Post Mediengruppe gehören. Auch die Gastronomiebetriebe bleiben vorerst geschlossen. In den Geschäften gelten die Richtlinien, die auch beispielsweise in Supermärkten gelten: u.a. 1,5 Meter Sicherheitsabstand zwischen zwei Personen und nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden.

Nicht ganz zufrieden mit dem Erlass des Landes ist der Handelsverband NRW/Rheinland. „Wir hätten uns eine Konkretisierung der Hygienevorschriften gewünscht“, sagte Sprecherin Carina Paretzke im Gespräch mit unserer Redaktion.