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Düsseldorf: Rheinufertunnel soll neue Ventilatoren bekommen

Brandschutz in Düsseldorf : Der Rheinufertunnel bekommt neue Ventilatoren

Die Sicherheitsanforderungen für den Fall eines Brandes in dem Bauwerk sind strenger geworden – deshalb wird nun die aufwendige Maßnahme notwendig. Es gibt bereits eine Schätzung der Kosten. Für die Arbeiten werden einige Sperrungen notwenig sein.

Der Rheinufertunnel soll im kommenden Jahr mit zwei neuen Axialventilatoren ausgestattet werden, um auch weiterhin den Sicherheitsanforderungen im Brandfall zu entsprechen. Der Stadtrat hatte bereits im März einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung die Arbeiten planen und die Kosten berechnen soll. Für das zweite Halbjahr wird jetzt der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss erwartet, die Arbeiten könnten dann Anfang 2023 beginnen und bis Mitte des Jahres fertig sein. Die Maßnahme wird nach vorläufigen Schätzungen etwa 1,8 Millionen Euro kosten.

Die Betriebstechnik des Rheinufertunnels stammt in weiten Teilen noch aus der Bauzeit vor 27 Jahren. Seither ist jedoch das Sicherheitskonzept aktualisiert worden und schreibt nun vor, dass im Brandfall eine größere Menge Luft abgesaugt werden können muss. Laut Überprüfung der Stadt müssen deshalb zwei der vier Axialventilatoren in dem Tunnel durch Geräte mit höherer Leistung ersetzt werden – und zwar im Bereich des Betriebsgebäudes an der Schulstraße. Gleichzeitig müssen dann auch die zugehörigen Transformatoren getauscht werden.

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Die neuen Axialventilatoren werden im Brandfall etwa 40 Prozent mehr Rauchgase absaugen können, insgesamt rund 500.000 Kubikmeter pro Stunde. Es handele sich um eine „zwingend erforderliche Maßnahme zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“, heißt es in der entsprechenden Vorlage der Stadt. Die weiteren Axialventilatoren des Tunnels im Bereich des Betriebsgebäudes Neusser Straße sind von der Maßnahme nicht betroffen.

Für die Arbeiten werden teilweise nächtliche und teilweise ganztägige Vollsperrungen des Rheinufertunnels nötig sein. Aber auch im Bereich über dem Tunnel auf der Rheinuferpromenade wird man etwas von den Arbeiten mitbekommen, denn ausgetauscht wird die Technik den Angaben der Stadtverwaltung zufolge durch zwei etwa sieben beziehungsweise vier Meter tiefe Schächte im Fußgängerbereich des Rathausufers. Ein Mobilkran soll dafür eingesetzt werden.