Absperrung von Altstadt und Carlstadt Autoflut belastet Anwohner – Düsseldorf prüft Poller gegen Wildparker

Exklusiv | Düsseldorf · Altstadt, Carlstadt und Teile Unterbilks leiden freitags und am Wochenende unter Dauerstau und Wildparkern. Die Stadt Düsseldorf will die Zufahrt durch Poller oder Schranken massiv einschränken. Ein Pilotprojekt steht schon fest.

 Am Horionplatz herrscht wegen des Parksuchverkehrs abends an den Wochenenden oft Chaos.

Am Horionplatz herrscht wegen des Parksuchverkehrs abends an den Wochenenden oft Chaos.

Foto: Anwohner

Die Stadt Düsseldorf prüft die Einrichtung von Zufahrtbeschränkungsanlagen für die Alt- und Carlstadt sowie für Bereiche in Unterbilk. „Ich stehe dieser Möglichkeit positiv gegenüber“, sagt Verkehrsdezernent Jochen Kral. Die Zufahrt würde über Kameras, die Kennzeichen scannen, oder QR-Codes geregelt, die man an ein Lesegerät hält. Die technische Umsetzung werde derzeit geprüft, es werde vielleicht eine App dafür entwickelt, so Kral. Einen Piloten für die Einführung könnte es ab Ende 2023/Anfang 2024 an der Mühlenstraße geben, in der es kaum Parkplätze gibt, die aber vor allem abends massiv durch Parksuchverkehr belastet wird.