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Düsseldorf: Polizei im Einsatz gegen Autotuner

Am späten Samstagabend : Polizei kontrolliert Tuningszene

Bei einer Verkehrskontrolle erwischte die Polizei mehrere illegal umgebaute Autos. Ein Jugendlicher, der unter Drogeneinfluss fuhr, musste von seiner Mutter abgeholt werden.

Mehrere getunte, teils nicht mehr verkehrssichere Fahrzeuge hat die Düsseldorfer Polizei am Samstag bei einem Kontrolleinsatz gegen die Tuningszene sichergestellt.

Vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden überprüften die Beamten des Verkehrsdienstes in der Innenstadt auffällige Fahrzeuge und deren Fahrer, die zum Teil dieser Szene zuzurechnen sind. Trotz des wetterbedingt mäßigen Verkehrsaufkommens wurden mehrere Verstöße festgestellt. Bei 55 überprüften Fahrzeugen und 68 Personen kam es zu 20 Anzeigen wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis, etwa wegen massiver, nicht genehmigter Umbauten am Auto.

Fünf Autos wurden noch am Einsatzort von den Beamten sichergestellt, um von entsprechenden Sachverständigen begutachtet zu werden. Außerdem wurde ein Fahrzeug wegen erheblicher Mängel aus dem Verkehr gezogen: Weil der Boden und tragende Teile des Fahrzeugs durchgerostet waren, war der Wagen nicht mehr verkehrstauglich.

Die Beamten stellten zudem zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung sowie Verwarnungsgelder wegen unnützen Hin- und Herfahrens und Belästigung durch Lärm. Außerdem wurden in elf Fällen Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt.

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Ein 17-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads, der einen gleichaltrigen Freund im Sozius hatte, fuhr zudem unter dem Einfluss von Drogen. Aufgefallen war er den Beamten lediglich, weil das Kennzeichen seines Motorrads eigenwillig montiert war. Bei der Kontrolle wurde schnell klar, dass der Angehaltene nicht fahrtauglich war. Der Fahranfänger hatte seit gut vier Wochen seinen Führerschein, den er nun vermutlich wieder abgeben muss. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe wurde entnommen und seine Mutter musste ihn abholen.

(dsch)