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Düsseldorf: Politik diskutiert über Tempo 30 auf der Lindemannstraße

Bezirksvertretung 2 in Düsseldorf : Politiker diskutieren über Tempo 30

Bei der Sitzung der Bezirksvertretung 2 soll über eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Lindemannstraße debattiert werden. Außerdem geht es um ein Wohnhaus, das abgerissen werden soll – ohne dass die Bewohner davon wussten.

Am Dienstag, 28. Mai, tagt die Bezirksvertretung 2 (Flingern, Düsseltal). Die Sitzung beginnt um 16 Uhr im Sitzungssaal an der Grafenberger Allee 68 und ist öffentlich. Die Sitzungsunterlagen können vorab unter www.duesseldorf.de/rat/ratsinfo.html eingesehen werden.

Welche Themen stehen auf der Tagesordnung?

1. Ein Bericht zum Ergebnis des Pilotversuchs zu Tempo 30 an der Lindemannstraße

2. Eine Bauvoranfrage zum Abbruch eines Wohnhauses an der Schwelmer Straße

3. Neuigkeiten zur Einrichtung einer öffentlichen Toilette am Schillerplatz

Warum ist das wichtig für die Bürger?

1. Geschwindigkeitsbegrenzungen auf hochfrequentierten Hauptstraßen sind seit Jahren ein Streitthema unter Anwohnern, Autofahrern und Politikern. Eine dreimonatige Testphase mit Tempo 30 auf der Lindemannstraße sollte zeigen, ob sich dadurch auch die Menge an Unfällen reduzieren lässt. Das Ergebnis zeigt jedoch, dass die Zahl der Zusammenstöße nur geringfügig abnahm. Das Ampel-Bündnis im Rat ist dort dennoch für eine dauerhafte Geschwindigkeitsreduzierung, will aber zunächst noch die Meinungen der Bezirkspolitiker abwarten.

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2. Für die Bewohner eines Wohnhauses an der Schwelmer Straße war es ein Schock, als sie durch Zufall erfuhren, dass die Politik über den Abriss ihres Wohnhauses entscheiden sollte. Denn vom Vermieter hatten sie nach eigenen Angaben bis dahin nichts dergleichen vernommen. Für die Bezirkspolitiker ein Unding, weshalb sie bei der vergangenen Sitzung eine Entscheidung vertagten. Nun steht der Antrag erneut auf der Tagesordnung.

3. Seit Langem kämpft der Seniorenrat für die Einrichtung einer öffentlichen Toilette am Schillerplatz. Auf Wunsch der Bezirkspolitiker wurde von der Verwaltung geprüft, ob ein leer stehender Geräteraum der Stadtwerke dafür genutzt werden könnte. Jetzt steht fest: Der Raum ist nicht geeignet, so dass nur die Errichtung eines separaten Toilettenhäuschens auf dem Platz als Möglichkeit übrig bleibt.