Peek & Cloppenburg-Chef im Interview „Wir haben zu sehr auf den Online-Handel gesetzt“

Exklusiv | Düsseldorf · Peek & Cloppenburg-Geschäftsführer Thomas Freude spricht über die Sanierung des Modehändlers, neues Wachstum mit kleineren Verkaufsflächen – und den Abschied von Rabattschlachten.

 Thomas Freude, Geschäftsführer der Düsseldorfer Peek & Cloppenburg KG: Der 63-jährige Manager kam im Januar 2023 zu P&C, wenige Monate später beantragte das Mode-Unternehmen ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren.  

Thomas Freude, Geschäftsführer der Düsseldorfer Peek & Cloppenburg KG: Der 63-jährige Manager kam im Januar 2023 zu P&C, wenige Monate später beantragte das Mode-Unternehmen ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren.  

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Dass Thomas Freude nach jahrzehntelanger Erfahrung immer noch vom stationären Modehandel überzeugt ist, merkt man spätestens während eines Rundgangs durch die Düsseldorfer P&C-Filiale. Der 63-Jährige – dezent und dunkel gekleidet mit Rollkragen-Pulli unterm Sakko – steuert die gehobene Herren-Abteilung an und macht Halt an einem Kaschmir-Mantel. Er fühlt das Material, betrachtet die Nähte. „Genau dafür gehe ich im Geschäft einkaufen.“