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Düsseldorf: Omikron-Corona-Variante ist in NRW angekommen

Rückkehrer in Düsseldorf : Omikron-Variante ist in NRW angekommen

Die erste Sequenzierung scheiterte, weil die Virenlast nicht ausreichte. Nach der zweiten Probe steht fest: Ein Reiserückkehrer aus Südafrika hat die Omikron-Variante nach Düsseldorf mitgebracht.

In Düsseldorf ist am Dienstagabend nach Informationen unserer Redaktion der erste Omikron-Fall in NRW nachgewiesen worden. Die Sequenzierung fand in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt. Der betreffende Mann befindet sich wie weitere Reiserückkehrer aus Südafrika in Quarantäne. Das NRW-Gesundheitsministerium bestätigte dies am Mittwochmorgen.

NRW-weit gibt es noch einen weiteren offenen Omikron-Verdachtsfall in Rees im Kreis Kleve. Hier laufen die Untersuchungen noch. Zwei Verdachtsfälle in Essen hatten sich an diesem Dienstag nicht bestätigt.

Am Samstag war in Düsseldorf die positive Corona-Probe eines Mannes, der mit der neuen Variante infiziert worden sein könnte, von Experten der Heinrich-Heine-Universität (HHU) untersucht worden. Allerdings scheiterte der Versuch, das Erbgut in der erforderlichen Qualität aufzuschlüsseln. Die Viruslast in der Probe war zu gering.

Das Ergebnis eines zweiten Abstriches sollte frühestens am Mittwochmorgen vorliegen, aber das Verfahren brachte bereits am Dienstagabend Gewissheit: Der Mann ist mit der neuen ansteckenderen Variante infiziert worden.

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Am Freitag hatte die Stadt Düsseldorf darum gebeten, dass sich Reisende, die ab dem 16. November aus Afrika eingereist sind, beim Gesundheitsamt melden, um sich auf die neue Variante B.1.1.529 testen zu lassen. Insgesamt hatten sich bis Montag zehn Personen gemeldet, die seit diesem Tag aus Südafrika, Lesotho, Malawi, Botswana, Mozambique, Simbabwe, Namibia oder Eswatini eingereist sind. Für alle Rückkehrer gibt es ein enges Testregime, weitere Ergebnisse sind aktuell nicht bekannt.