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Düsseldorf: OB Geisel trifft Anwohner des Radwegs Cecilienallee

Verkehr in Düsseldorf : Geisel trifft Anwohner des umstrittenen Radwegs

Die Pop-up-Radspur auf der Cecilienallee ist umstritten, Anwohner beklagen, durch sie habe die Sicherheit gelitten. Am Samstag suchte der Oberbürgermeister das Gespräch mit den Kritikern.

Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat sich mit dem Initiator einer Petition gegen den Pop-up-Radweg auf der Cecilienallee getroffen – und erneut Nachbesserungen angekündigt. Er kündigte bei dem Treffen am Samstag an, das Thema zu Beginn der Woche mit allen Beteiligten zu besprechen, unter anderem von Verkehrsverwaltung und Feuerwehr. Petitions-Initiator Niklas Götzen hatte zuvor erklärt, durch die Radspur habe die Sicherheit gelitten.

Sollten die Experten zu dem Schluss kommen, dass die Regelung eindeutige Gefahren für Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer bedeute, werde die Verwaltung umgehend handeln, erklärte Geisel. Er stellte in Aussicht, dass nördlich der Homberger Straße die rechten Spuren der Cecilienallee und Rotterdamer Straße in beiden Richtungen bis 31. August als Radwege ausgewiesen werden könnten. Hierdurch könnten die vorhandenen Parkbuchten erhalten bleiben und auf Parkplätze in der Mitte verzichtet werden.

Auch die OB-Kandidatin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, nahm an dem Termin teil. Sie ärgerte sich darüber, dass Geisel unter anderem darauf hingewiesen habe, mit der Radspur werde ein Beschluss der Politik ausgeführt. Schließlich habe unter anderem seine Partei – im Gegensatz zu FDP und CDU – für den Erhalt des Pop-up-Radwegs gestimmt.