Auswirkungen von Corona Düsseldorfs Sonderrolle beim Verkehr

Düsseldorf · Trotz Corona und der Vorgabe, im Homeoffice zu arbeiten, hat im ersten Jahresquartal in vielen anderen Städten das Verkehrsaufkommen fast wieder ein Level wie vor der Pandemie erreicht – in Düsseldorf aber nicht.

 Ein hohes Stauaufkommen wie hier an Fischer- und Kaiserstraße vor Ausbruch der Corona-Pandemie sieht man in Düsseldorf kaum noch.

Ein hohes Stauaufkommen wie hier an Fischer- und Kaiserstraße vor Ausbruch der Corona-Pandemie sieht man in Düsseldorf kaum noch.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Düsseldorf nimmt im Vergleich mit anderen Städten im ersten Quartal des Jahres eine Sonderrolle in Sachen Mobilitätsverhalten ein. Das sagen Verkehrsanalysten des Anbieters TomTom, die für diesen Zeitraum ein so konstantes und niedriges Stau-Niveau für die Landeshauptstadt ermittelt haben, das es in Großstädten sonst nur noch in Frankfurt geben soll. „Vor allem die flachen Spitzen zu Rush-Hour-Zeiten lassen darauf schließen, dass die Aufforderung, von zu Hause aus zu arbeiten, in Düsseldorf umgesetzt wird“, sagt eine TomTom-Sprecherin.