Düsseldorf: Neugestaltung des Schadowplatzes abgeschlossen

Zum Abschluss Bäume gepflanzt : Neugestaltung des Schadowplatzes in Düsseldorf abgeschlossen

Der Düsseldorfer Schadowplatz wurde im Rahmen des Großprojektes Kö-Bogen neu gestaltet. Zum Abschluss der Arbeiten sind jetzt zwei Blauglockenbäume gepflanzt worden.

Die beiden neu gepflanzten Bäume am nördlichen Rand des Platzes ergänzen die in der Mitte stehende Kastanie. Vor kurzem wurde der Platz auch mit neuen Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die über den Platz verteilten Dreieck-Sitzbänke sind Holz-Stahl-Konstruktionen. Sie sind dem Stil weiterer Sitzelemente rund um den Kö-Bogen angepasst.

Übergangsweise wurden 2014 auf dem Platz grüne, mobile Hartschaumbänke, die "Enzis", aufgestellt. Nachdem die alten Straßenbahngleise entfernt und auch dort das neue Pflaster verlegt worden ist, konnten die "Enzis" jetzt durch fest montierte Bänke ersetzt werden. Die "Enzis" wurden zwischengelagert.

Der Schadowplatz ist mit einem Betonsteinpflaster versehen und wird entlang der Bebauung von Lichtstelen eingefasst. In diesen Lichtstelen ist über Module die Fassadenanstrahlung des historischen Gebäudes (Schadowplatz 14) und der Libeskind-Bauten integriert. Im Zentrum des Platzes bilden drei zwölf Meter hohe Lichtstelen einen markanten Mittelpunkt.

Durch diese neue Wehrhahnlinie verlor der ehemalige Jan-Wellem-Platz seine Bedeutung als zentraler Verkehrsknotenpunkt. Mit der Planung, auch den Autoverkehr von der früheren Hochstraße, dem Tausendfüßler, in Tunnel zu verlagern, ergab sich die Chance, den Bereich neu zu gestalten.

Das Planungsgebiet umfasst das nördliche Ende der Königsallee mit dem Corneliusplatz, den Übergang zum Hofgarten, den ehemaligen Jan-Wellem-Platz, den Schadowplatz, die Trasse des Tausendfüßlers, den Gustaf-Gründgens-Platz sowie die Schadowstraße bis zur Bleichstraße und endet im Süden mit dem Umfeld der Johanneskirche.

Die Tunnelbauten erstrecken sich in Nord-Süd-Richtung von der Berliner Allee in Höhe der Immermannstraße bis zum Theatermuseum auf der Hofgartenstraße. Der Nord-West-Tunnel zweigt davon in westlicher Richtung ab und führt auf die Elberfelder Straße.

Nachdem Ende 2016 auch das letzte Teilstück der insgesamt drei Tunnel des Kö-Bogens in Betrieb gehen konnte, wurden die Arbeiten an den zum Teil neu geschaffenen Freiflächen an der Oberfläche intensiviert.

Ziel der Planer war es, bisher trennende Straßenzüge aufzuheben und neben Straßen- und U-Bahn auch den Individualverkehr unter die Erde zu verlegen, um historische Verbindungen zum Hofgarten wiederherzustellen und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen.

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(csr)
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