Düsseldorf: Neue Schulwegbegleiter erhalten Urkunden

Düsseldorf : Neue Schulwegbegleiter erhalten Urkunden

Die sogenannten Schulwegbegleiter, die die Anreise von Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf sicherer machen sollen, bekommen Unterstützung. Die Jugendlichen sollen Konflikte unter anderem in Bus und Bahn entschärfen.

Die Teams der Joseph-Beuys-Gesamtschule und der Benzenberg-Realschule werden um insgesamt 21 Schüler aufgestockt. Sie alle machen sich für Sicherheit auf dem Schulweg sowie in Bussen und Bahnen stark. Jetzt haben sie ihre Urkunden im Rathaus erhalten.

„Fahrzeugbegleiter – gemeinsam stark“ heißt die Kooperation von Stadt, Rheinbahn, Schulen, Kriminalpräventivem Rat und Polizei, die dem Projekt zugrunde liegt. Hintergrund ist die zunehmende Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen, die sich auch auf dem Schulweg zeigt. Ziel ist es, den Schulweg sicherer zu machen sowie Gewalt und Unfälle zu vermeiden.

Die Schüler haben gelernt, wie man Kommunikationstechniken der Gewaltvorbeugung und Abschwächung in Konfliktsituationen einsetzt. Mit Hilfe von Deeskalationstrainern wurden typische Konfliktsituationen in Bus und Bahn in den Blick genommen.

Das Ziel war, dass die Schüler im Umgang mit Gewalt sicherer und konfliktfähiger werden. Zusätzlich wurde vermittelt, wie man mit Hilfe von elementaren Verhaltensregeln Unfällen vorbeugen kann. Dieses Wissen sollen die Begleiter in der täglichen Praxis an ihre Mitschüler weitergeben.

524 Schüler sind seit 2005 zu Fahrzeugbegleitern ausgebildet worden. Das Projekt besteht aus drei Bausteinen: eine „Busschule“ für das Verhalten im ÖPNV, ein Deeskalationstraining unter dem Motto „Ohne Gewalt stark“ und die eigentliche Begleiterausbildung. An allen drei Teilprojekten sowie an den Schulungen durch die Polizei haben insgesamt 12.418 Schüler teilgenommen.

(RP)