Düsseldorf: Neue Kita im Linksrheinischen in Betrieb genommen

Einweihung : Ein kleines Paradies für Kinder am Rande der Stadt

Mit einem Festakt wurde die Kita „Pastor Klinkhammer“ eingeweiht. Prominente Gäste aus Kirche, Wirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen teil.

Trotz des usseligen Wetters war es für alle Beteiligten ein fröhlicher Tag. Denn nach jahrelangem Tauziehen um den Neubau für die Kita „Thomas Morus“ wurde jetzt nicht nur der Neubau an der Kevelaerer Straße gefeiert, sondern auch die Umbenennung auf den Namen „Pastor Klinkhammer“. Dazu hatte Leiterin Margret Sommer so viele Gäste aus Politik, Verwaltung und sozialen Einrichtungen eingeladen, dass es im neuen Mehrzweckraum und in der Turnhalle eng wurde. An Glückwünschen und Lobpreisungen fehlte es dann auch nicht, schließlich hat das Kita-Team eine große Herausforderung gestemmt, im Provisorium ausgeharrt sowie den Neubau eingerichtet und in Betrieb genommen.

„Allen, die geholfen haben, diesen Neubau zu realisieren, danke ich sehr“, sagte Margret Sommer mit Blick auf Pfarrer Michael Dederichs, „der sich sehr für uns eingesetzt hat“. Dazu gehört auch Heinz-Werner Schnittker, Vorsitzender des SKFM (Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer), der die Trägerschaft für die Kita übernommen hat. An Margret Sommer gerichtet sagte er: „Ich habe wirklich großen Respekt davor, mit welcher Souveränität Sie und ihr Team das hier alles gemeistert haben.“

Ehrengast war der Kölner Generalvikar Msgr. Markus Bosbach, der gemeinsam mit Pfarrer Dederichs die Einrichtung segnete. Der Kölner Gast, der den Namen Thomas Morus gern beibehalten hätte, legte allen ans Herz, den Namen nicht aufs Abstellgleis zu schieben. Doch war er sich mit allen einig, dass Pfarrer Carl Klinkhammer (1903-1997), ein würdiger Pate sei. „Ich habe ihn noch kurz vor seinem Tod kennengelernt“, sagte Pfarrer Dederichs, der dann auch eine Laudatio auf den ungewöhnlichen Heerdter Priester hielt.

1947 sei er als Pfarrer an die Rektoratspfarrei St. Sakrament berufen worden. Mit Hilfe seiner Gemeindemitglieder hatte er den Hochbunker am Handweiser in eine Kirche umgewandelt, die heute ein koptisches Gotteshaus ist.

Nach dem offiziellen Programm, stimmten die Hauptpersonen der Kita, die Kinder natürlich, ein Lied von Rolf Zuckowski an: „Ich kenn‘ ein Haus, ich kenn‘ ein Haus, da schauen viele Kinder raus.“ Und zum Schluss unterhielt „Müller, der Magier“ die Festgesellschaft mit Zaubereien, bevor sich alle aufmachten, die neue Kita von unten bis oben zu besichtigen.

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