Düsseldorf Musikproduzent schlägt Ex-Freundin

Prozess vor dem Amtsgericht Düsseldorf : Schläger zahlt 3000 Euro Strafe bar im Gericht

Weil er seine Ex-Freundin verprügelt hatte, musste sich ein Musikproduzent nun vor dem Amtsgericht veranworten. Noch im Gerichtssaal zahlt er einen Teil der Strafe, den Rest darf er in Raten abstottern.

(wuk) Zwei brutale Ausraster mit etlichen Faustschlägen gegen seine Ex-Freundin (39) brachten einen Musikproduzenten (36) auf die Anklagebank beim Amtsgericht. Dort legte er mit hängendem Kopf ein umfassendes Geständnis ab, bestätigte damit zwei Anklageschriften wegen Körperverletzung. Mit 3000 Euro, die er sofort und in bar als Schmerzensgeld an sein Gewalt­opfer übergab, sowie weiteren 3000 Euro, die demnächst ratenweise fließen sollen, bat er seine frühere Geliebte für seine Faustattacken reumütig um Pardon.

Als Nebenklägerin war sie mit Anwaltshilfe an dem Strafverfahren beteiligt. Vor rund einem Jahr hatte er die Frau bei zwei Begegnungen in Bilk auf der Straße nach Streitigkeiten mit Fäusten attackiert, hatte sie auch verletzt. Als Täter-Opfer-Ausgleich gelobte er, der Ex-Partnerin nun insgesamt 6000 Euro zu zahlen. Unter diesen Umständen war die Amtsrichterin bereit, eine Strafe von zehn Monaten gegen den Produzenten jetzt noch zur  Bewährung auszusetzen.