Knöllchen in Düsseldorf Blitzer an der Merowingerstraße beschert Stadt satte Einnahmen

Düsseldorf · Immer wieder kontrolliert die Stadt Autofahrer in der noch neuen Tempo-30-Zone mit ihrem mobilen Blitzer. Die Bilanz des „Enforcement Trailer“ fällt mit extremen Zahlen auf.

 Der Blitzer in Form eines Autoanhängers an der Merowingerstraße.

Der Blitzer in Form eines Autoanhängers an der Merowingerstraße.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Auch mehr als vier Monate nach Einführung der Tempo-30-Zone auf der Merowingerstraße haben sich viele Autofahrer offenbar immer noch nicht an sie gewöhnt. Zumindest lässt darauf die Bilanz des dort von der Stadt immer wieder platzierten mobilen Blitzers im Format eines Autoanhängers schließen. Allein in der Zeit vom 20. bis 27. April, 19. bis 20. Mai sowie 15. bis 22. Juni leitete die Stadt nach eigenen Angaben 5513 Verfahren wegen zu schnellen Fahrens ein, in den allermeisten Fällen mit der Konsequenz eines Verwarngeldes, und zwar 5272 mal. 241 mal verhängte die Stadt ein Bußgeld, 132 mal droht auch ein Fahrverbot. Insgesamt sind nun seit März schon 22.400 Verfahren auf den Weg gebracht worden. Mehr als eine halbe Million Euro floss in Folge von Verwarn- und Bußgeldern in die Stadtkasse. Neben den bereits verbuchten 520.000 Euro stehen zudem laut Stadt noch rund 35.000 Euro aus. Noch nicht eingerechnet sind da die Ergebnisse der erneuten Kontrollen aus der vergangenen Woche.