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Düsseldorf-Medienhafen: Neues Hochhaus geplant

Bauen in Düsseldorf : Neues Hochhaus für den Medienhafen geplant

Der Architekten-Wettbewerb für einen Neubau an der Kesselstraße in Düsseldorf hat einen Sieger hervorgebracht. Der Bau fällt mit seiner ungewöhnlichen Form auf.

Im Medienhafen soll ein neues Hochhaus mit ungewöhnlichem Äußeren entstehen. Die Form erinnert ein wenig an Orgelpfeifen, und je höher der Bau desto dünner wird er in seiner Tiefe. Entstehen soll er am Kopf der Halbinsel Kesselstraße, die in den nächsten Jahren als Übergang vom Medien- zum Industriehafen entwickelt werden soll.

Veröffentlicht hat die Ansichten des Architekturbüros Cobe aus Kopenhagen am Donnerstag die Stadt. Grund: Die Gustav-Zech-Stiftung hat einen Wettbewerb für einen neuen Unternehmensstandort namens „Zech Haus Düsseldorf“ durchgeführt. Cobe setzte sich gegen DFZ (Hamburg), Robertneun (Berlin), Search (Amsterdam) und Structure-Lab (Düsseldorf) durch.

„Das Bauvorhaben mit seinen nach allen Seiten wirkenden öffentlichen Erdgeschossnutzungen ist neben Trivago und Projekt Pier One ein weiterer wichtiger Startbaustein zur Entwicklung eines urbanen Hafenquartiers auf der Halbinsel Kesselstraße“, erklärt Cornelia Zuschke, städtische Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen. Und Wolfrat Voigt, Präsident der Gustav-Zech-Stiftung, fügt hinzu: „Mich haben die hervorragenden Ergebnisse des Architektenwettbewerbs begeistert.“

Jörn Walter, Architekt aus Hamburg und Vorsitzender des Preisgerichtes, betont: „Sich in die städtebauliche Umgebung einzufügen und dennoch ein baukulturelles Zeichen zu setzen, einen attraktiven Unternehmenssitz vorzuschlagen und gleichzeitig ein lebendiges Angebot für Öffentlichkeit und Wassersport an diesem prominenten Hafenkopf zu unterbreiten, das ist dem Büro Cobe in herausragender Weise gelungen.“

Details zum Projekt will der Bauherr in zwei bis drei Wochen liefern, wie es auf Nachfrage unserer Redaktion heißt. Die Politik muss in den Fachgremien während des Bebauungsplanverfahrens grünes Licht geben.

Ausstellung zum Wettbewerb Bis zum 27. Oktober im „Haus der Architekten“, Architektenkammer NRW, Zollhof 1, mo-do von 8 bis 17 und fr von 8 bis 13 Uhr.