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Düsseldorf: Kurzarbeit - Wie sich die Zahlen während der Pandemie entwickelt haben

Arbeitsmarkt in Düsseldorf : Wie sich die Kurzarbeit in Düsseldorf entwickelt hat

Aktuelle Zahlen der Agentur für Arbeit zur Kurzarbeit zeigen, welchen Effekt die Pandemie zu Beginn des Jahres immer noch auf den Arbeitsmarkt hatte.

Die Agentur für Arbeit hat erstmals Zahlen zur in diesem Jahr von Unternehmen abgerechneten Kurzarbeit vorgelegt. Demnach traf die Regelung im Januar auf 77.131 Düsseldorfer zu, angestellt bei 4611 Betrieben. Im Februar sank die Zahl bei etwas mehr Firmen auf 68.872 Beschäftigte. Das zeigt, wie sehr das staatliche Instrument zur Verhinderung von Entlassungen auch in diesem Jahr noch genutzt wurde. Noch höher waren die Zahlen freilich während des ersten Lockdowns im vergangenen Jahr. Im Mai befanden sich 114.336 Düsseldorfer in Kurzarbeit, im April waren es sogar 133.500 Personen.

Ansonsten entspannt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt aktuell leicht. Im fünften Monat in Folge ging die Arbeitslosigkeit zurück. Zum Monatsende hat die Arbeitsagentur 27.470 Arbeitslose registriert (489 Personen weniger als im Mai). Ein vorläufiger Höhepunkt war im Januar mit 29.183 Arbeitslosen erreicht worden. „Zum Jahreswechsel hatten wir ein deutliches Plus von 1440 Arbeitslosen zu verzeichnen. Glücklicherweise ist das bis Juni nun vollständig zurückgegangen“, erklärt Birgitta Kubsch-von Harten, Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf. „Insgesamt sind jetzt sogar 1713 Frauen und Männer weniger arbeitslos als im Januar.“

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Die Arbeitslosenquote beträgt 7,9 Prozent. Im Mai lag sie bei 8,1 Prozent, vor einem Jahr bei 8,2 Prozent.

Bei der Ausbildung sind nun zwar einige Stellen und Bewerber hinzugekommen, dennoch ist der Markt im Vergleich zu den Vorjahren geschrumpft. Bislang meldeten sich 3093 Bewerber, 348 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Unternehmen schrieben derweil 3402 Stellen aus, das sind sogar 725 weniger. Zurzeit sind laut Agentur noch 1389 Bewerber unversorgt, dem gegenüber stehen 1684 offene Stellen. Die Zahl unversorgter Bewerber sowie unbesetzter Ausbildungsstellen sank im Vergleich zum Vormonat.