Künstlerin mit Faible für den Zufall Klaudia Taday zeigt einige ausgesuchte Fotografien

Düsseldorf · Sie hat ein spezielles Verhältnis zum Zufall: Die Fotokünstlerin Klaudia Taday. Zufall war es aber nicht, dass sie als bekannte Düsseldorfer Künstlerin ihre erste Ausstellung in Köln hat. Dort zeigt sie ausgesuchte Werke aus den vergangenen drei Jahren.

 Klaudia Taday vor der Galerie Baumhaus. Die Fotokünstlerin hat ihre erste Ausstellung.

Klaudia Taday vor der Galerie Baumhaus. Die Fotokünstlerin hat ihre erste Ausstellung.

Foto: Peter Lachmann

Die Düsseldorfer Fotokünstlerin Klaudia Taday hat schon einige namhafte Projekte angeschoben. Nun hat sie zu ihrem persönlichen Opus magnum ausgeholt: Mit „Der inszenierte Zufall“ eröffnete sie ihre erste Ausstellung. Die großformatigen Kunstwerke entstanden in den Jahren 2019 bis 2022 und sollen zeigen, wie Taday ihre Werke kreiert.

„Der Kreis“ heißt ihr neuestes Kunstwerk, das in der Schau zu sehen ist – diese ist allerdings nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in Köln. Bei der Vernissage waren mehr als 250 Gäste vor Ort, viele fuhren aus der Landeshauptstadt in die Domstadt. Die Ausstellung „Der inszenierte Zufall“ ist noch bis Weihnachten in der Kölner Galerie „Baumhaus“, die ihren Namen von den Inhabern Bäumler aus Köln und Hauschild aus Düsseldorf hat, zu sehen. Hier stellt Taday zusammen mit dem Studio Budde aus. Zuletzt machte Taday mit ihrem viel beachteten Projekt „Birds of Paradise Lost“ von sich reden.

Mit acht Tänzern traf sie sich in zwölf Düsseldorfer Locations zu Fotosessions. Bei dem Satiriker und Karnevalswagenbauer Jacques Tilly fotografierte sie, in Walid El-Sheikhs Bars Sir Walter, Oh Baby Anna und in der Boston Bar, im Steigenberger Parkhotel, in einem Bordell, in der St.-Andreas-Kirche, im Grafenberger Wald, auf einer Baustelle und über den Dächern von Düsseldorf.

(sm)
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