Schwierige Suche nach freiem Bett Infekte sorgen für Engpässe in Düsseldorfer Kinderkliniken

Düsseldorf · Düsseldorfs Kinderkliniken platzen derzeit aus allen Nähten, Notfälle werden in bis zu 100 Kilometer entfernten Krankenhäusern untergebracht. Auch in Kinderarzt-Praxen sieht es nicht besser aus. Was die Kliniken in der Landeshauptstadt an ihre Grenzen bringt.

Björn Bähren vor dem Florence-Nightingale-Krankenhaus. Drei Tage blieb das Baby, das sich mit dem RS-Virus infiziert hatte, in der Klinik. Seit Sonntagabend ist es wieder bei seinen Eltern.	 RP-Foto: Anne Orthen

Björn Bähren vor dem Florence-Nightingale-Krankenhaus. Drei Tage blieb das Baby, das sich mit dem RS-Virus infiziert hatte, in der Klinik. Seit Sonntagabend ist es wieder bei seinen Eltern. RP-Foto: Anne Orthen

Foto: Anne Orthen (orth)

Früher als erwartet bringt die für den Herbst typische Infektionswelle Kinderärzte und Kinderkliniken in Düsseldorf an ihre Grenzen. „Wir haben bedingt durch die Corona-Pandemie eine Infektlage wie seit drei Jahren nicht mehr und arbeiten in den Akutsprechstunden im Akkord“, sagt Monica Naujoks, Obfrau der Düsseldorfer Kinderärzte. Schon jetzt sei die Belastung höher als sonst zu Beginn des Winterhalbjahrs.