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Weltkindertag: Düsseldorf in der Hand der Kleinen

Weltkindertag : Düsseldorf in der Hand der Kleinen

Am Wochenende konnten Kinder überall in der Stadt tun, was sie am liebsten mögen. Ob Spielen, Malen, Tanzen, Klettern oder Basteln – bei den zahlreichen Angeboten zum Weltkindertag war für jeden kleinen Düsseldorfer etwas dabei.

Am Wochenende konnten Kinder überall in der Stadt tun, was sie am liebsten mögen. Ob Spielen, Malen, Tanzen, Klettern oder Basteln — bei den zahlreichen Angeboten zum Weltkindertag war für jeden kleinen Düsseldorfer etwas dabei.

Isabel. ist stolz auf ihre Kunst. Die sechsjährige Malerin war dabei, als am Samstag ein neuer Rekord für das Guinness-Buch der Rekorde aufgestellt wurde. Rund 150 Kinder malten in der größten Malstunde der Welt gemeinsam ein 60 Meter langes Bild. "Ich habe ein Kind gemalt, mit einer Wiese und Sonnenschein", erzählt die junge Künstlerin.

Das Kinderatelier in der Großen Halle des Straßenbahndepots Am Steinberg war am Wochenende eine von vielen Veranstaltungen zum Weltkindertag. Die Organisation Krass hatte eingeladen zu einem Nachmittag voller Farbe, Spiel und Spaß. Besonders begeistert waren Hannah und Leonie. Für die beiden Neunjährigen ist Malen das Größte. Leonie war schon vor der offiziellen Verkündung des Rekords zuversichtlich: "Ich bin mir sicher: Wir haben den Weltrekord geschafft."

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Ebenfalls künstlerisch geht es am selben Tag im Jungen Schauspielhaus zu: Tanzen und Theater standen auf dem Programm. Die Kinder bewundern die Tanztheater-Aufführungen und lernten im Stück "Das große Shakespeare-Abenteuer" den britischen Dramatiker kennen. Im Tanzcamp erproben sie selbst die ersten Tanzschritte.

"Wir möchten die Kinder für die Welt des Theaters begeistern", erklärt Daniel Kasselmann, Mitarbeiter des Jungen Schauspielhauses. Bei der zehnjährigen Mara ist das gar nicht mehr schwer: "Ich gehe total gerne ins Theater", sagt das Mädchen, das am Samstag im Tanzcamp einmal selbst auf der Bühne stehen durfte.

Auf der Bühne des Budenfestes im Kinderhilfezentrum stehen gleichzeitig Ritter und Kämpfer, die den kleinen Besuchern ihre Tricks mit Schwert und Morgenstern verrieten. Rund 5000 Besucher sind in den Klostergarten gekommen, um dort zu klettern, zu töpfern oder einen der rund 2000 Preise beim Glücksrad zu gewinnen.

Die größte Auswahl haben die Kinder jedoch gestern. Zum Weltkindertag haben sich mehr als 80 Jugend- und Kindereinrichtungen am Rhein eingefunden, um Kindern Spiel, Spaß und Sport zu bieten. "Für die Stadt ist der Weltkindertag eine Herzensangelegenheit", erklärt Oberbürgermeister Dirk Elbers.

An den über 140 Ständen hatten die Kinder die Qual der Wahl. Während der achtjährige Lukan in der Feuerecke der Abenteuerspielplätze aus einem Nagel sein eigenes Amulett schmiedet, malen die Schwestern Kristina und Katarina ihr Traumhaus. Die verschiedenen Bühnen locken viele der mehr als 100 000 Besucher mit Tanz und Musik.

Bis in den frühen Abend feiern die Kinder am Rheinufer, erst danach übergeben sie die Stadt wieder in Erwachsenenhände.

(RP)