Klimaprotest Globaler Klimastreik in Düsseldorf mit großer Resonanz

Düsseldorf · Unter dem Motto #EndFossilFuels zogen die Klimaaktivisten bei dem von Fridays for Future organisierten Streik durch die Düsseldorfer Innenstadt.

Beim 13. globalen Klimastreik waren am Freitag in Düsseldorf sämtliche Generationen vertreten.

Beim 13. globalen Klimastreik waren am Freitag in Düsseldorf sämtliche Generationen vertreten.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Unter blauem Himmel versammelten sich am Freitag ab 14 Uhr hunderte Menschen auf der Landtagswiese, um gemeinsam für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Damit reiht sich Düsseldorf in die 250 Städte allein in Deutschland ein, in denen sich laut Fridays for Future insgesamt 250.000 Menschen an den Aktionen beteiligten, die weltweit stattgefunden haben. Weltumspannend ist auch der Slogan: #EndFossilFuels – die Klimaaktivisten fordern ein Ende fossiler Brennstoffe. In Düsseldorf haben nach Schätzungen der Veranstalter rund 3000 Menschen an der Demonstration teilgenommen.

Beim 13. globalen Klimastreik waren alle Generationen vertreten. „Omas gegen Rechts“ positionierten sich für mehr Klimaschutz, Familien mit Kindern, junge und ältere Erwachsene sowie Jugendliche waren bei der Kundgebung auf der Landtagswiese und dem anschließenden Demozug durch die Innenstadt mit dabei, ebenso diverse Umweltorganisationen. Der BUND verteilte an einem Stand Fahnen und Plakate mit der Aufschrift „Wiesen und Wald statt Asphalt“, der Nabu informierte ebenso wie das Mobilitätsbündnis Düsseldorf, das wegen der Demo den Parking Day um einen Tag verschoben hat. Am Samstag werden Mitglieder des Bündnisses „alternative Nutzungen von Parkraum“ für eine kurze Zeitspanne demonstrieren. Um einen Campingtisch verteilt konnten direkt vor Ort auch selbst Plakate gemalt werden. Des Weiteren waren Greenpeace, Exctinction Rebellion, der Ernährungsrat Düsseldorf und viele weitere Organisationen vor Ort.

Fridays for Future hatte für eine möglichst barrierearme Veranstaltung gesorgt. Eine Gebärdendolmetscherin übersetzte die Reden von Students for Future, Fridays for Future, der Seebrücke Düsseldorf und Holger Sticht, Vorsitzender des BUND NRW. Sitzbänke standen in den vorderen Reihen bereit. Zwischen den Redebeiträgen gab es Musik von Finn & Jonas. „Die Stimmung war sehr gut und wir sind auch mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Mara Kleine, Sprecherin von Fridays for Future Düsseldorf.

Immer wieder wurde auch in den Reden betont, wie eng Klimapolitik mit sozialer Gerechtigkeit verbunden und dass Klimaschutz auch immer global zu betrachten sei. „Wir fordern eine schnellere Energie-, Verkehrs- und Wärmewende. Dafür werden wir auch in Zukunft kämpfen“, erklärt Charlotte Latzel von Fridays for Future Düsseldorf. „Wir nehmen daran teil, um den Kindern eine Zukunft bieten zu können. Außerdem wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Klimakatastrophen deutlich teurer werden als Klimaschutz“, fassen Andreas und Nadine den Grund für ihre Teilnahme zusammen.

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